• <b>Oskar Bauhofer</b><br>Porträt des 60-Jährigen, 1957  © KEYSTONE/Photopress.

Bauhofer, Oskar

geboren 2.5.1897 Zürich, gestorben 3.10.1976 Zürich, ref., ab 1932 kath., von Reinach (AG) und (ab 1921) Zürich. Sohn des Oskar Adolf, Kaufmanns, und der Dorothea Hermine geb. Kunz, von Zürich. ∞ 1948 Berthy Hürlimann. Stud. der Philosophie und der prot. Theologie in Zürich und Berlin, 1922 in den USA an der Columbia- und an der Harvard-Univ. Anschliessend an der Univ. von Atlanta Lehrer für Deutsch und Psychologie. Ab 1925 in Genf Mitarbeiter von Adolf Keller an der "Zentralstelle für kirchl. Hilfsaktionen" und Betätigung in der ökumen. Bewegung. Danach schriftsteller. Tätigkeit zu theol. und polit. Themen: Der Konfessionswechsel von 1932 kündigte sich in der Schrift "Das Metareligiöse" (1930) an. Neben zahlreichen weiteren theol. Werken zu Grundfragen menschl. Daseins wie auch zu kirchenpolit. Themen (Jesuiten- und Klosterverbot, 1951) verfasste B. die polit. Schriften "Eidgenossenschaft - Selbstbehauptung und Bewährung" (1939) gegen den Totalitarismus und "Rechenschaft und Demokratie" (1946) zu den Vorzügen der Demokratie.

<b>Oskar Bauhofer</b><br>Porträt des 60-Jährigen, 1957  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>
Porträt des 60-Jährigen, 1957 © KEYSTONE/Photopress.
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Literatur
NZZ, 11.1.1977

Autorin/Autor: Roger Liggenstorfer