Lovens

Ehem. polit. Gem. FR, Saanebez., bildet seit 2001 mit Lentigny und Onnens die polit. Gem. La Brillaz. Strassendorf abseits der grossen Verkehrsachsen. Vor 1173 Lovens, dt. früher Loving. 1811 128 Einw.; 1850 156; 1900 171; 1950 168; 1960 133; 2000 169. 1229 vermachte Aymo I. von Montagny seine Besitzungen in L. dem Kloster Hauterive. Nachdem Aymo II. Peter von Savoyen den Treueid geschworen hatte, wurde L. 1254 in die Herrschaft Montagny integriert. 1478-1798 gehörte das Dorf zur Vogtei Montagny, danach bis 1848 zum Bez. Freiburg. Die Fam. de L. ist vom 12. bis 14. Jh. als Wohltäterin des Klosters Hauterive belegt. Kirchlich hängt L. seit jeher von der Pfarrei Onnens ab. Das Dorf hat seinen ländl. Charakter (Milchwirtschaft, Futtermittelanbau) trotz der in den 1990er Jahren einsetzenden Entwicklung hin zur Wohngemeinde (Einfamilienhausquartier) bewahrt. Seit 1975 ist L. durch eine Buslinie mit Freiburg verbunden.


Autorin/Autor: Marianne Rolle / CS