18/01/2006 | Rückmeldung | PDF | drucken

Grenilles

Ehem. polit. Gem. FR, Saanebez., nordöstlich des Gibloux, seit 1996 Teil der polit. Gem. Farvagny. 929 Granecglis. 1811 128 Einw.; 1870 103; 1920 137; 1980 81; 1990 93. Spuren einer Befestigungsanlage aus der Hallstattzeit. 929 überliess die Abtei Saint-Maurice Turimbert die Nutzniessung ihrer Ländereien in G. Die Herrschaft G. gehörte im 12. und 13. Jh. der gleichnamigen Fam.; Guillaume, erwähnt zwischen 1163 und 1180, war ein Gönner der Abtei Hauterive. 1304 verkaufte Conrad de Pont die Herrschaft an Pierre Rich, dessen Fam. noch bis 1421 Güter in G. besass. 1441 wurde die Herrschaft von Freiburg erworben; bis 1798 gehörte sie zur Alten Landschaft (Neustadtpanner), bis 1848 zum Bez. Farvagny. G. ist seit jeher Teil der Pfarrei Farvagny. 1563 wurden viele Häuser durch einen Brand zerstört. Das Dorf hat seinen ländl. Charakter bewahrt; hauptsächl. Wirtschaftszweige sind Viehzucht, Getreide- und Futteranbau.


Autorin/Autor: Marianne Rolle / CN