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Freiburg (Gemeinde)

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Polit. Gem. FR, Saanebez., Hauptort von Bezirk und Kanton. Ab 1162 Fribor, später auch Friborc, Friborch, Friburch, Friburg, d.h. Freie Stadt. Franz. Fribourg, ital. Friburgo, rätorom. Friburg. F. wurde 1157 von Berchtold IV. von Zähringen auf einem von der Saane umflossenen Felsengrat, dem heutigen Burgquartier, gegründet. Nach den Burgunderkriegen wurde es 1478 Freie Reichsstadt und trat 1481 als "Stadt und Republik F." der Eidgenossenschaft bei. 1803 wurden Stadt und Kanton endgültig getrennt. In der Stadt wird Deutsch und Französisch gesprochen.

Als Bollwerk des alten Glaubens (ab 1524) ist F. seit 1615 Bischofssitz und besitzt seit 1889 eine kath. Universität (Universität Freiburg). Die Stadt liegt seit 1862 an der Eisenbahnlinie Lausanne-Bern und ist seit 1971 mit der Autobahn verbunden. 2002 wurde sie zum Zentrum einer Agglomeration von mehr als 70'000 Einwohnern, die v.a. im 3. Sektor tätig sind.

Bevölkerung Freiburg
JahrEinwohner
Ende 13. Jh.2 000-3 000
um 1450ca. 6 000
17985 117
18116 200

Jahr18501870a18881900191019301950197019902000
Einwohner9 06510 58112 19515 79420 29321 55729 00539 69536 35535 547
Sprache          
Französisch  7 5569 70112 35813 52418 28622 43721 24022 603
Deutsch  4 5235 5956 6887 1769 63011 1148 2887 520
Italienisch  943587644646233 4071 7991 359
Andere  221404833934662 7375 0284 065
Religion, Konfession          
Katholischb8 5549 73110 51213 27017 74619 10025 82635 86329 75024 614
Protestantisch5111 1361 6072 3952 3722 2872 8343 2563 1483 082
Andere 37761291751703455763 4577 851
davon jüdischen Glaubens  74109121771371156362
davon islamischen Glaubens       1011 1321 676
davon ohne Zugehörigkeitc       1791 6412 843
Nationalität          
Schweizer8 5749 79411 32114 20816 79819 58827 06932 20827 63225 834
Ausländer4911 110874 1 5863 4951 9691 9367 4878 7239 713

a Einwohner: Wohnbevölkerung; Religion, Nationalität: ortsanwesende Bevölkerung

b 1888-1930 einschliesslich der Christkatholiken; ab 1950 römisch-katholisch

c zu keiner Konfession oder religiösen Gruppe gehörig

Quellen:Autor; eidg. Volkszählungen

1 - Von der Urgeschichte bis zum Frühmittelalter

Nach dem Rückzug der Gletscher schnitt die Saane zwischen Voralpen und Seeland ihre Mäander tief in den Sandstein der Molasse. Nur wenige Stellen bieten zwischen den hohen Felswänden einen Zugang zum Fluss, und noch seltener befinden sich zwei Zugänge einander so gegenüber, dass eine Furt oder Brücke angelegt werden konnte. An einer solchen Stelle liegt F., wo die Furt in der Au - später abgelöst durch die Bernbrücke - von der Mittelsteinzeit an benutzt wurde. Aus dieser Zeit stammen auch Silexfunde in Bürglen und im Galterntal. Streufunde (Steinbeilklingen, Bronzenadel) bezeugen die vorröm. Epochen ab der Jungsteinzeit. Eine prähist. oder röm. Siedlung im Bereich der ma. Stadt ist jedoch nicht nachgewiesen, ebensowenig eine vorstädt. Anlage aus dem MA. Gestützt auf den Chronisten Franz Rudella wurde der Vorgängerbau der Liebfrauenkirche ausserhalb der Zähringergründung von 1157 zwar für älter als die Stadt gehalten, doch fehlen Belege für diese Vermutung. Verstreut wurden Münzen und Keramik aus der Römerzeit gefunden. Auf der Pérolleskuppe kamen 1861 und 1902 röm. Gebäudereste an den Tag; darin lagen einige frühma. Gräber, darunter auch solche mit Gürtelgarnituren aus dem 7. Jh. Schon in röm. Zeit war die Umgebung der späteren Stadt F. mit einem lokalen Wegnetz erschlossen; die West-Ost-Achse durch das Mittelland führte jedoch nördlich des heutigen Stadtgebietes durch das Broyetal. Erst im 12. und 13. Jh. entstand eine zweite, weiter südlich gelegene West-Ost-Achse, die durch die neu gegründeten zähring. Städte Burgdorf, Bern und F. verlief.

Autorin/Autor: François Guex

2 - Mittelalter und frühe Neuzeit

2.1 - Herrschaft, Politik und Verfassung

1156 verlor Hzg. Berchtold IV. von Zähringen das Rektorat über Burgund und büsste damit einen wichtigen Teil seines Einflusses in der Westschweiz ein. Mit der Gründung der Stadt F. 1157 versuchte er, im Raum Aare-Saane eine Hausmacht zu etablieren. Der gewählte Standort konnte leicht befestigt werden und lag verkehrsstrategisch günstig. Das Hinterland bot zudem die Voraussetzung für eine positive Entwicklung. Der lokale Adel hatte Verwaltungserfahrung, und die Zisterzienser im nahe gelegenen Hauterive vermittelten Kompetenz in Handwerk und Handel.

F. unterstand während des ganzen SpätMA bis zum Eintritt in die Eidgenossenschaft 1481 einer Stadtherrschaft. Nach dem Tode des letzten Zähringers 1218 kam die Stadt erbweise an das Haus Kyburg, 1277 durch Kauf an die Habsburger und 1452 an Savoyen. Nach den Burgunderkriegen wurde F. souveräner Stadtstaat, 1478 freie Reichsstadt. 1481 wurde F. als erster zweisprachiger Ort Mitglied der Eidgenossenschaft. In der Freiburger Kanzlei wurde in der Folge Deutsch zur Amtssprache.

F.s Randlage innerhalb der Güter Habsburgs, dessen Konkurrenz zu Savoyen, die Nähe der Eidgenossenschaft und deren Unabhängigkeitsstreben förderten die Entwicklung zum Stadtstaat. Die allmähl. Erwerbung des engeren Umlandes, der sog. Alten Landschaft, hatte bereits im 13. Jh. eingesetzt, doch gelang eine offene Territorialpolitik erst nach den Burgunderkriegen. Das 16. Jh. brachte F. dann bedeutende Gebietsgewinne. Früh hatte F. Bündnisse mit den Nachbarstädten geschlossen: 1239 mit Avenches, 1243 mit Bern und 1245 mit Murten. Das älteste Siegel F.s stammt von 1225, eigene Münzen schlug F. ab 1435, Goldmünzen ab 1509.

Berchtold IV. verlieh F. mit der in der Fassung von 1249 überlieferten Handfeste ein Stadtrecht, auf dessen Grundlage sich im 14. und 15. Jh. die städt. Verfassung herausbildete. Mit ihrem rechtlichen und siedlungsplanerischen Rahmen bot die Handfeste den Bürgern Freiraum und durchbrach so die Gesellschaftsordnung des 12. Jh.: In Eigeninitiative schufen Bürger Vermögen, erwarben Grundrechte und Land, sammelten Handelserfahrung und entwickelten das Handwerk zu vorindustriell betriebenen Gewerben. Auch besass die Bürgerschaft vermutlich von Anfang an das Wahlrecht für den Vogt, hier Schultheiss genannt, den Pfarrer und den Zolleinnehmer. 1308/09 erhielt sie das Patronatsrecht der Pfarrkirche St. Niklaus, das sie kurzzeitig verloren hatte, durch Verzicht der Stadtherren zurück. Das war der Beginn der Entwicklung zur Republik.

Eine erste Gesetzessammlung entstand zwischen 1363 und 1467; eine systemat. Zusammenstellung des Stadtrechts, Municipale genannt, schuf erst Wilhelm Techtermann (1551-1618). Sie diente der Verwaltung der Stadt und der Alten Landschaft und umfasste auch die privatrechtl. Belange. Im Strafrecht hatte ab 1541 die Carolina Vorrang. Die Regierung bestand aus dem Rat der Vierundzwanzig oder dem Kl. Rat (1249 erw.) unter dem Vorsitz eines bzw. ab 1647 von zwei sich ablösenden Schultheissen, dem Rat der Sechzig (1347 erw.) und dem Rat der Zweihundert (1337 erw.). Venner standen den vier Stadtquartieren vor und organisierten ursprünglich das Wehrwesen, der Bürgermeister besass Polizeikompetenz. Die Neuerrichtung des Rathauses im frühen 16. Jh. am Platz der zähring. Burg (vorher beim Münsterchor) stellt die sinnfälligste Ablösung der adeligen Stadtherrschaft dar.

Der Lokaladel behielt im Rat Einsitz, ab 1404 war ihm aber das Amt des Venners verwehrt. Einflussreiche lokaladlige Fam. waren die Maggenberg, Düdingen (Duens)/Velga, Faucigny (alle an der Wende zur Neuzeit ausgestorben), Montenach, Englisberg und Praroman. Durch Gewerbe, Handel oder Solddienst reich und politisch bedeutsam wurden u.a. die Rich, Mossu, Gambach (alle drei im 15. Jh. ausgestorben), Lombard, Techtermann, Gottrau, Lanthen-Heid, Affry, Diesbach (aus Bern zugezogen), Reyff, Weck, Von der Weid und Fegely; im 15. und 16. Jh. erwarben sie Adelstitel. Aus ihnen bildete sich im 15. Jh. ein faktisches Patriziat. Die Maggenberg stellten vom 13. bis 15. Jh. fünf Schultheissen, die Düdingen/Velga im 14. und 15. Jh. zehn Schultheissen und sechs Bürgermeister, die Praroman im 15. und 16. Jh. sieben Schultheissen und fünf Bürgermeister. Vergleichbare Häufungen der höchsten Ämter in derselben Fam. sind im Ancien Régime nicht mehr festzustellen.

Die dank Handwerk und Handel reich gewordenen Fam. F.s, welche die Ereignisse im letzten Drittel des 15. Jh. politisch bestimmt hatten, führten aber auch in den folgenden Jahrhunderten die Republik. Sie erklärten sich 1627 als allein regimentsfähig, d.h. mit aktivem und passivem Wahlrecht ausgestattet, und errichteten - analog zum bern. oder solothurn. Patriziat - eine Oligarchie. Bei diesem Staatsstreich von oben schlossen sie an die bereits restriktiven Behördenstrukturen des 14. und 15. Jh. wie die Institution der sog. Geheimkammer an. Die patriz. Regierung fand im Neubau des Münsterchors 1627-31 einen Ausdruck, indem sich die damaligen Spitzen der Republik mit ihren Wappen in den Schlusssteinen des gotisierenden Sterngewölbes verewigen liessen. Die Verfassung von 1627 behielt ihre Gültigkeit bis 1798. Nach dem Chenaux-Handel (1780-84) wurde der Kreis der Patrizier allerdings von 77 auf 100 Fam. erweitert.

Autorin/Autor: Hermann Schöpfer

2.2 - Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft

F.s Stärke lag im MA im Gewerbe. Die Stadterweiterungen des 13. und 14. Jh. - 1253 erhielten die Bewohner F.s die Erlaubnis, das rechte Saaneufer zu besiedeln und zu befestigen - setzen einen grossen Bevölkerungszuwachs und wirtschaftl. Prosperität voraus. Da die Gewerbe Wasser brauchten, entstanden am Fluss weitere Quartiere (Au, Neustadt, Matten), doch dehnte sich die Siedlung sehr früh auch um das Burgquartier herum aus (Murten-, Lausanne- und Romontgasse). Im Galterntal ausserhalb des Stadtrings und an der Saane standen um 1350 etwa 30 Wasserwerke (Mühlen, Walken, Stampfen, Sägen, Hammerschmieden). Nach der letzten Erweiterung nach Norden und Westen um 1400 besass die Stadt bis zum Bau der Eisenbahn und zur Industrialisierung nach der Mitte des 19. Jh. ausreichend Raum. F. zählte am Ende des 13. Jh. 2'000 bis 3'000 Einwohner. Die Verluste während der grossen Pest 1348-49 wurden durch Zuwanderung aus dem Umland und aus benachbarten Kleinstädten wettgemacht. Um 1450 besass F. rund 6'000 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung vom 16. bis 18. Jh. ist nicht untersucht. 1798 zählte die Stadt 5'117 Einwohner, 1811 6'200.

Gerberei und Tuchherstellung, in minderem Rahmen auch die Eisenbearbeitung, bildeten im MA die Grundlage für den Reichtum F.s. Sie wurden protoindustriell betrieben und arbeiteten ab der Mitte des 14. Jh. für den Export. Auf dem Höhepunkt im Jahr 1435 stellte F. 14'000 Tücher her. Nach mehreren wirtschaftl. Krisen kam es jedoch in der 2. Hälfte des 16. Jh. zum Zusammenbruch; von da an produzierten die Tuch- und Ledergewerbe in F. nur noch für den Binnenmarkt. Mehrere Gründe waren für diesen wirtschaftl. Wandel verantwortlich: Zum einen wiesen die Zünfte, die politisch in F. zwar bedeutungslos waren, im beruflichen, sozialen und religiösen Leben aber eine wichtige Rolle spielten, die Produktion neuer Stoffe und Moden zurück, zum anderen begannen ab der Mitte des 15. Jh. die Rohmaterialien Wolle und Häute spärlicher zu werden, da in der Viehhaltung allmählich die Kuh das Schaf ersetzte. Zudem wechselten reich gewordene Kaufleute zur Führungsschicht. Schliesslich veränderte sich die städt. Gesellschaft und Wirtschaftsstruktur auch mit der Ausbildung des faktischen Patriziats im 15. Jh. Das Patriziat gab Handel und Gewerbe auf, erwarb wie die (von wichtigen Ämtern weiterhin ausgeschlossene) Aristokratie Land und verschaffte sich Adelstitel; im 17. und 18. Jh. soll das Patriziat zwei Drittel seines Einkommens dem Landbesitz verdankt haben. Diese Entwicklung ging Hand in Hand einerseits mit den bedeutenden Erweiterungen des Herrschaftsgebiets von F. im 15. und 16. Jh., die eine grössere Verwaltung erforderten, andererseits mit langfristigen Bündnissen mit fremden Fürsten, namentlich dem franz. König. Das Patriziat verpflichtete sich zu Solddiensten; als Gegenleistung bezogen die Republik und einzelne Fam. Pensionen. Die patrizischen Fam. stellten die Offiziere, die Bürger und Untertanen die Soldaten.

Autorin/Autor: Hermann Schöpfer

2.3 - Kirche und Kultur

Kirchen und Klöster sind der augenfälligste Ausdruck des städt. Reichtums. Baukunst, Bildhauerei und Malerei kamen im 14., 15. und in der 1. Hälfte des 16. Jh. zu grosser Blüte, befruchtet durch die Lage an der Grenze zweier Kulturen. Das Münster St. Niklaus, eine Gründung des Stadtherrn, wurde 1182 geweiht und 1308/09 von der Bürgerschaft übernommen, von der es 1798 an den Kanton überging. Im Auftrag der Bürgerschaft entstand zwischen 1283 und 1490 in mehreren Etappen die heutige Kirche, eine hochgotische Pfeilerbasilika mit Frontturm. Der Rat errichtete 1512 ein Kollegiatstift und verpflichtete gebildete Kleriker und Musiker, namentlich Hans Kotter und Johannes Wannenmacher.

Im Kloster der Franziskaner, einer Stiftung des Jakob von Riggisberg aus dem Jahre 1256, waren bedeutende Gelehrte (u.a. Friedrich von Amberg und Jean Joly) tätig, die dort vom Ende des 14. Jh. an eine Bibliothek zusammentrugen. Das Kloster stand in enger Verbindung mit dem Rat, dessen Archiv (bis 1433) und Gästezimmer sich hier befanden; die Bürgerversammlungen wurden in der Klosterkirche abgehalten. Das in der Mitte des 13. Jh. gegründete Augustinerkloster in der Au genoss die Gunst der Velga, der wohl mächtigsten Freiburger Fam. des SpätMA. Das ausserhalb der Stadtmauern stehende, 1255 erstmals erwähnte Frauenkloster La Maigrauge schloss sich 1262 dem Zisterzienserorden an.

Ab 1299 sind in F. auch Beginen nachgewiesen, die zunächst einzeln oder in kleinen Gruppen lebten, ab der 2. Hälfte des 14. Jh. in grösseren Häusern. Sie starben spätestens Anfang des 16. Jh. aus. In F. gab es auch Anhänger der Waldenser. Sie stammten aus bedeutenden Fam. der Stadt (Mossu, von Praroman, Studer). 1399 und 1430 wurde ihnen der Prozess gemacht. Fast nahtlos gingen dann die Waldenser- in Hexenverfolgungen über.

Die grösste soziale Stiftung F.s war das Bürgerspital aus der Mitte des 13. Jh. Es diente der Armenpflege und stand zunächst am Rand des Burgquartiers neben der älteren Liebfrauenkirche, die als Spitalkirche diente. Die Heiliggeistbruderschaft versah mit ihren Spenden (Brot, Fleisch, Tuch, Schuhe) die nicht hospitalisierten Armen. Die grossen Vermögen der beiden Einrichtungen wurden durch Vorsteher verwaltet, die ebenso wie andere städt. Beamte jeweils am 24. Juni gewählt wurden.

Den Pilgern und Reisenden diente das Johanniterhaus. Die Johanniter hatten sich 1224 in der Au niedergelassen, wechselten aber 1259 auf die Obere Matte und bauten dort eine Komturei mit Spital, Kirche und Friedhof. Mit der Trennung von der Pfarrei Tafers erfolgte 1511 die Erhebung von St. Johann zur Pfarrkirche. Das Leprosenhaus, das mit zwei Kapellen ausserhalb der Stadtmauern in Bürglen stand, wurde in der Mitte des 13. Jh. gegründet. Die erhaltene Marienkapelle ist seit dem 15. Jh. ein regionaler Wallfahrtsort.

Trotz humanistischer und reformatorischer Tendenzen blieb F. beim alten Glauben. Die Zurückweisung der Reformation durch den Rat von F. isolierte die Stadt und ihr Untertanengebiet, da sie vom ref. Bern territorial (abgesehen von den Seeanstössen) vollständig umschlossen waren. Die Politik des Rates machte aus F. eine Hochburg der Gegenreformation. Die in den 1580er Jahren einsetzende Kirchenreform führte zu einer bemerkenswerten kulturellen Blüte: Neben den Jesuiten, die mit Hilfe der Obrigkeit und unter der Leitung von Petrus Canisius ab 1582 das Kollegium St. Michael errichteten, liessen sich die Kapuziner (1608), die Kapuzinerinnen auf dem Bisemberg (1621), die Ursulinen (1634) und die Visitandinnen (1635) nieder, womit sich die Zahl der klösterl. Niederlassungen in F. mehr als verdoppelte. Die alten Niederlassungen blieben bestehen, wurden reformiert und baulich erneuert. Das in der Mitte des 13. Jh. gegründete Bürgerspital wurde in den 1680er und 90er Jahren vom Liebfrauenplatz an die heutige Spitalgasse verlegt. Mit den grosszügigen Neubauten verdichtete sich das Weichbild der Stadt v.a. in der Murten-, Lausanne- und der Spitalgasse; das Kloster Bisemberg steht zwar innerhalb der ma. Ringmauer, doch an einer bis dahin unverbauten Lage.

Gelehrsamkeit und Pflege der Literatur war bis ins 16. Jh. den Klöstern vorbehalten. Zwar erwähnt die Handfeste von 1249 einen Schulmeister, und aus dem 15. Jh. sind Schulordnungen erhalten. Vor 1400 fehlen aber literarische Zeugnisse. Dann setzen die Chronisten ein. Die bedeutendste Freiburger Chronik schrieb Franz Rudella in den 1560er Jahren. Auf Anregung der Jesuiten liess sich 1585 der Drucker Abraham Gemperlin in F. nieder, womit eine obrigkeitl. Druckerei entstand, die v.a. religiöse Werke herstellte; Papiermühlen waren bereits ab dem 15. Jh. an Wasserläufen in Stadtnähe in Betrieb. Zur religiösen Erbauung pflegten die Jesuiten auch das Theater. Ebenfalls auf deren Anregung hin wurde beim Bürglentor über dem Steilufer der Saane mit ital. Sinn für Inszenierung und Monumentalität die Loretokapelle errichtet.

Der Bf. von Lausanne, dessen Rumpfbistum ab der Reformation im Wesentlichen aus dem freiburg. Herrschaftsgebiet bestand, liess sich 1613 in F. nieder, was sowohl dem Rat als auch dem örtl. Klerus missfiel. Der Rat hatte nämlich im Rahmen der Eroberung der Waadt 1536 das bischöfl. Bulle an sich gerissen. Gleichzeitig nahm sich das vom Bischof exemte Kollegiatstift der Verwaltung der verbliebenen Pfarreien an. Zunächst wurde einzig die Entschädigung für Bulle geregelt, indem der Rat dem Bischof fortan eine Rente bezahlte.

Die Gründung und Prosperität der Klöster sowie die Niederlassung des Bischofs kamen den Handwerkern und Künstlern zugute. Zu erwähnen sind v.a. die Architekten, Bildhauer, Maler, Goldschmiede, Glockengiesser, Hafner, Fayenciers und Cartiers, die Werke von überregionaler Bedeutung schufen. Viele Meister stammten aus dem süddt. Kulturraum. Eine Ausnahme waren die Reyff, eine Architekten- und Bildhauerfamilie aus dem Freiburger Patriziat, die u.a. die architektonisch phantasievollen frühbarocken Bauten der Ursulinen und Visitandinnen sowie die Loretokapelle schufen.

Zum Deutschen als Amtssprache kam im Verlaufe der frühen Neuzeit immer mehr das Französische hinzu. So wurden die Geschäfte der französischsprachigen Untertanen in ihrer Sprache getätigt; namentlich die Ratsmanuale sind je nach der betroffenen Sprachregion in Deutsch oder Französisch geführt. Andererseits liess der Solddienst das Französische zur ersten Kultursprache F.s werden.

Autorin/Autor: Hermann Schöpfer

2.4 - Architektur und Stadtbild

Dem Burgquartier liegt das zähring. Siedlungssystem mit orthogonalem Strassen- und Hofstättenraster zugrunde. Es wurde bei jüngeren Gassen übernommen (Spital- und Alpen-, vielleicht auch Romontgasse), anderswo verhinderte dies die Topografie. In der Au, auf der Oberen Matte und am Kurzweg entstanden in kyburg. Zeit Dreieckplätze. Das Brandmauersystem reicht ins 13. und 14. Jh. zurück. Rund 200 gotische Hausfassaden sind v.a. in der Au und in der Neustadt erhalten. Ab dem späten 14. Jh. belegte Brunnen- und Abwassersysteme taten ihren Dienst bis zur Anlage der modernen Wasserversorgung in den 1870er Jahren. Voraussetzung für die Erweiterung der Stadt war im 13. Jh. der Bau von Brücken; die Bernbrücke ist bis heute eine gedeckte Holzbrücke, die Mittlere und die St. Johannbrücke wurden 1720 bzw. 1746 in Tuff ersetzt. Die Stadtbefestigung des 13. bis 15. Jh. ist erhalten. Sie bildet das bedeutendste Ensemble ma. Militärarchitektur in der Schweiz. Vom einfallsreich in die Flusslandschaft gesetzten Mauerring stehen noch 14 Türme, ein grosses Bollwerk des 15. Jh. und rund 2 km Ringmauer. Im 17. Jh. veranlassten soziale und konfessionelle Spannungen sowie die Entwicklung der Artillerie den Ausbau der Befestigungen. Die Bastionspläne hingegen wurden nicht verwirklicht.

Die ma. Stadt bewahrte - von den neuen oder erneuerten Konventen abgesehen - ihre grosszügig konzipierte, aber kleinteilige Struktur weit über das Ancien Régime hinaus. Allerdings erneuerte das Patriziat seine Stadthäuser, die sich v.a. in der Nähe des Rathauses befanden, d.h. in der Reichen-, Murten- und Lausannegasse. Den frühesten Bau eines neuen Haustyps gab Hans Ratze in Auftrag. Er setzte mit seinem an der Murtengasse ab 1581 errichteten, frei stehenden Stadtpalais einen Massstab nach Lyoner Vorbild (heute Museum für Kunst und Geschichte). Die Reichengasse, die Patriziergasse par excellence, trägt ein freundl. Dixhuitième-Gesicht mit schmucken Fassaden und oft raffinierten Raumaufteilungen; die Interieurs sind meistens in franz. Geschmack, doch in einer süddt. Brechung ausgestattet. Ein Teil der saaneseitigen Häuser der Reichengasse wurde nach dem einzigen grossen Stadtbrand (1737) in einem schlichten, doch eleganten Régence-Stil erneuert. Der Schultheiss François-Philippe de Lanthen-Heid liess um 1700 das Lustschloss La Poya bauen, eine Villa im palladian. Stil am Stadtrand beim Murtentor, für die selbst im aristokrat. Frankreich jener Zeit nur wenige Analogien zu finden sind. Sie ist das prominenteste der rund 200 Lustschlösser, die das Freiburger Patriziat im nahen Umkreis der Stadt errichtet hat, um dort den Sommer zu verbringen und Feste zu feiern.

Die Gassen und Brunnen, das Abwassersystem, die Türme, Tore und Ringmauern wurden in der frühen Neuzeit weiterhin unterhalten. Brunnen mit Renaissance-Figuren und oktogonalen Becken ersetzten um 1550 nach und nach die schlichten Holzbrunnen des 14. und 15. Jh. An Neubauten, die letztlich eine straffere Planung und Organisation des Staatswesens zum Ziele hatten, entstanden 1708-09 das grosse Kornhaus auf den Matten, 1730-31 das Stadthaus, 1734-37 die Kanzlei, 1762-67 die Rechtsschule (heute Albertinum) und 1782 die Stadtwache neben dem Rathaus. Erst 1775-76 wurden, mit den besten Künstlern F.s, die Rathaussäle erneuert. Die Mittel hierzu kamen primär aus den Untertanengebieten, deren Einkünfte - nach Abzug der Honorare für die Landvögte - bis zu 95% in die Staatskasse flossen. Dies erklärt denn auch die Pracht der Stadt und die Ärmlichkeit des Landes.

Autorin/Autor: Hermann Schöpfer

3 - 19. und 20. Jahrhundert

3.1 - Politische Geschichte

Der Niedergang des patriz. Regierungssystems hängt stark mit der Franz. Revolution zusammen. Am 2.3.1798 kapitulierte die Stadt und Republik F. vor den franz. Truppen. Die Stadt musste die Herrschaft über die Landschaft aufgeben und war fortan nicht mehr eins mit dem Staat. Mit den Gesetzen vom 13. und 15.2.1799 wurde - neben der Burgergemeinde - eine Einwohnergemeinde geschaffen, und im Frühjahr 1799 wählten alle Aktivbürger eine Gemeindebehörde. Erster Stadtammann von F. wurde Jean (de) Montenach, der einstige Präsident der provisor. Regierung. Die Verwaltung umfasste sieben Ämter: Buchhaltung (Finanzen), Unterkünfte (Militärwesen), Waisenhilfe, Armenfürsorge, Volkszählung, Polizei und Staatsanwaltschaft (Justiz). Von Anfang an hatte die Munizipalität mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Ferner hatte sie zahlreiche Kompetenzstreitigkeiten mit der Verwaltungskammer («Kantonsregierung») und der Gemeindekammer (Burgergemeinde) auszufechten. Die Dotationsakte vom 8.10.1803 bestätigte die Gütertrennung zwischen Stadt und Kanton.

In der Mediationszeit gehörte F. zu den Vorortskantonen und war zwischen 1803 und 1809 alternierend eine der Hauptstädte der Schweiz. 1803-47 bestand der konservative Munizipalrat ausschliesslich aus Freiburger Burgern. Vom radikalen Umsturz von 1847 an konnte jeder in F. niedergelassene Schweizer Bürger an den Wahlversammlungen teilnehmen. Seit 1865 ist ein Generalrat (Gemeindeparlament) dem Gemeinderat (Exekutive) übergeordnet.

1847, 1858 und 1874 setzte die Kantonsregierung (Staatsrat) den Gemeinderat ab. 1871-79 und 1886-1903 verloren die Katholisch-Konservativen im Gemeinderat die Mehrheit an die radikal-liberale Opposition, deren Presseorgan "Le Bien public" hiess. Eine liberal-radikale Partei wurde 1895 gegründet. Ein sozialist. Zirkel, der 1904 entstand, entsendet seit 1907 Vertreter in den General- und den Gemeinderat. Seit 1894 wird der Gemeinderat nach dem Proporzsystem gewählt und der Stadtammann von seinen Kollegen ernannt (und nicht mehr vom Staatsrat). 2001 wurde der Gemeinderat von neun auf fünf vollamtl. Mitglieder verkleinert. Gewählt wurden zwei Vertreter der CVP, einer der FDP und zwei der SP. Im Generalrat gab es erstmals eine schwache Linksmehrheit. Zehn Gem. im Raum Gross-F. schlossen sich 2002 zusammen, um eine Agglomeration zu bilden.

Autorin/Autor: Alain-Jacques Czouz-Tornare / AA

3.2 - Wirtschaft und Gesellschaft

Bis 1870 beherrschte das Kleingewerbe die Freiburger Wirtschaft. 1845 war jeder vierte Werktätige Dienstbote. 1876 waren 20% der Einwohner und 829 von 3'510 Burgern (23,6%) armengenössig. Die Sparkasse der Stadt F. (1829) sowie der Handels- und Gewerbekasse (1840) stellten um die Mitte des 19. Jh. noch kein organisiertes Kreditwesen dar.

Die Finanzen der Stadt waren 1869 in solch desolatem Zustand, dass die Gem. sich zur Veräusserung ihrer Wälder entschloss. Der Neuenburger Ingenieur Guillaume Ritter betrieb die Gründung eines Regiebetriebs, nämlich der Allg. Wasser- und Forstgesellschaft, und errichtete in der Magerau ein Stauwehr in der Saane. Das Wasserwerk lieferte die Energie für eine Sägerei und eine Waggonfabrik auf der Pérolleskuppe. Binnen weniger Jahre schuf die Gesellschaft an die zehn Betriebe mit 800 Arbeitsplätzen, ging jedoch 1875 konkurs. Die Industrialisierung schritt indes im Nahrungsmittelbereich fort. Paul-Alcide Blancpain erwarb 1877 eine Brauerei im Neustadtquartier, die sich 1890 den Markennamen Cardinal gab und 1904-05 in der Nähe des Bahnhofs vergrössert wurde. 1970 verschmolz sie mit der 1883 gegründeten Brauerei Beauregard zur Sibra Holding AG, die 1991 von der Brauerei Feldschlösschen und 2001 mit dieser zusammen von Carlsberg übernommen wurde. Ein weiteres Beispiel ist die 1901 gegründete Schokoladefabrik Villars.

Im Laufe des 19. Jh. erhielt die Stadt ein neues Gesicht. Als Meisterwerke der Drahtseiltechnik galten die 1834 und 1840 erbauten Hängebrücken über die Saane (Grosse Hängebrücke) und über das Galterntal; Erstere wurde 1924 abgerissen. 1830-50 wurden die Westtore und ein Grossteil der Wehrmauern geschleift. Der Bau des Grandfey-Viadukts ermöglichte 1862 den Anschluss an die Eisenbahnlinie Lausanne-Bern. Die Stadt begann, sich um den 1872-73 errichteten Bahnhof auszubreiten. Die Unterstadt erhielt 1880 mit der Route Neuve und 1899 mit der Standseilbahn Neustadt-St. Peter leichteren Zugang zu den neuen Oberstadtquartieren. Das Platzquartier wurde modernisiert: 1863 mit dem Umbau der ehemaligen Rechtsakademie von 1767 zum Hotel (heute Albertinum, Sitz der Dominikaner) und 1900 mit dem Hauptpostgebäude. In den 1890er Jahren erweiterte sich die Stadt rasch und ihr Schwerpunkt verlagerte sich Richtung Bahnhof und auf die Pérolleskuppe. Nachdem ihr die Gem. Villars-sur-Glâne 1903-06 ein umfangreiches Gebiet abgetreten hatte, entwickelte sie sich v.a. in Richtung Westen. 1890-1910 entstanden das Alt-, das Beauregard-, das Gambach- und das Pérollesquartier, nach dem 1. Weltkrieg das Vignettaz- und das Daillettesquartier mit beinahe 400 neuen Gebäuden. Diese Jahre brachten einen deutl. Entwicklungsschub. Der erste Sitz der Kantonalbank wurde 1905 errichtet, der Hauptsitz der Kantons- und Universitätsbibliothek 1910. Neue Durchgangsstrassen wurden gebaut, so 1903-08 die kühne Alpenstrasse am Felshang und um 1900 die Pérolles-Allee.

1878 waren 12 km Leitungen für die Wasserversorgung verlegt, anfangs des 20. Jh. wurden die Abwässer kanalisiert. Der Telegraf wurde 1852 eingeführt, die erste Telefonzentrale 1889 eröffnet, die elektr. Beleuchtung 1896 eingerichtet, der neue Friedhof 1904 eingeweiht. 1897-1965 besass die Stadt ein Strassenbahnnetz von 6 km, ab 1949 wurden die Schienenfahrzeuge nach und nach durch Trolleybusse ersetzt. 1929 wurde ein neuer Bahnhof gebaut, 1941 die Universität durch einen Bau im Miséricordequartier erweitert. Mehrere Brücken wurden neu gebaut, so 1922 die Pérollesbrücke (Ende des 20. Jh. verbreitert), 1924 die Zähringerbrücke (an Stelle der Grossen Hängebrücke), 1927 das Grandfey-Viadukt, 1960 die Galternbrücke. Das Stadtzentrum im Umfeld des Bahnhofs wurde Anfang des 21. Jh. neu gestaltet. Geplant ist (neben mehreren Grossprojekten) die Errichtung der sog. Poyabrücke, welche die Innenstadt mit dem Münster vom Durchgangsverkehr entlasten soll. Erst in den 1960er Jahren erlebte die Stadt einen neuerl. Aufschwung, der vom Bau der Autobahn A12 (Eröffnung 1971) gefördert wurde. Zu Beginn des 21. Jh. arbeitete die Mehrheit der Erwerbstätigen im 3. Sektor.

Autorin/Autor: Alain-Jacques Czouz-Tornare / AA

3.3 - Bildung, Kirche und Kultur

In der Helvetik war der Chorherr Charles-Aloyse Fontaine die treibende Kraft im Erziehungsrat, der zur Förderung der Alphabetisierung eingesetzt wurde. In der Mediationszeit wurde Pater Gregor Girard mit der Leitung der franz. Primarschulen beauftragt, die deutschsprachigen Schüler wurden von den Augustinerpatres betreut. 1849 wurde eine kant. Mädchenschule gegründet. Die 1885 errichtete berufl. Knabensekundarschule war Vorstufe zur 1898 gegr. Gewerbeschule, die 1903 zum Technikum erhoben wurde.

Die Stiftskirche St. Niklaus, seit 1924 Kathedrale, ist für ihre Orgel von Aloys Mooser und die Jugendstilfenster des Polen Józef Mehoffer berühmt. Neue Kirchen wurden errichtet: 1875 die ref. Kirche, 1931 St. Peter, 1954 Christkönig, 1966 St. Theresia und 1977 St. Paul.

Eine Meinungspresse gibt es seit 1830. 1848-49 wurden der liberal-radikale "Confédéré de Fribourg" und die konservative "Gazette de Fribourg" gegründet. Die erste Freiburger Tageszeitung, La Liberté, erscheint seit 1871. Die Freiburger Nachrichten, die 1904 aus der 1863 gegr. "Freiburger Zeitung" hervorgingen, sind seit 1915 eine Tageszeitung.

Das Naturgeschichtl. Museum wurde 1873 gegründet und 1897 nach Pérolles umgesiedelt. Das Museum für Kunst und Geschichte wurde 1922 im Ratzehof und der Espace Tinguely Niki de Saint-Phalle 1998 im ehemaligen Tramdepot eröffnet. F. ist Schauplatz eines Festivals geistl. Musik, eines internat. Folkloretreffens, einer Jazz-Parade, internat. Filmfestspiele, von Cinéplus (seit 1978) und einer ma. Veranstaltung (seit 2001). Die Gegenwartskultur ist vertreten mit der Kunsthalle Fri-Art (seit 1990) sowie Rock- und Punkmusik im Fri-Son.

Mit seinen zwei Kulturen und seiner Universität spielt F. eine wichtige Rolle als Brückenstadt mit internat. Ausstrahlung.

Autorin/Autor: Alain-Jacques Czouz-Tornare / AA

Quellen und Literatur

Archive
– StadtA
Quellen
Die Freiburger Handfeste von 1249, hg. von H. Foerster, J.-D. Dessonnaz, 2003
Die grosse Freiburger Chronik des Franz Rudella, 2 Bde., hg. von S. Zehnder-Jörg, 2007
Literatur
– F. Walter, Le développement industriel de la ville de Fribourg entre 1847 et 1880, 1974
– J. Rey, Le développement de la ville de Fribourg au tournant du XXe siècle, Liz. Freiburg, 1980
– C. Aebischer, Le paupérisme en ville de Fribourg entre 1850 et 1869, Liz. Freiburg, 1983
– B. Verdon, Les transports en commun à Fribourg, Liz. Freiburg, 1994
– S. Gumy, L'Auge au XXe siècle, 1997
– S. Bavaud, L'action de la Société de développement de la ville de Fribourg (1899-1960), Liz. Freiburg, 1998
1899-1999: Fribourg 100 ans au service du tourisme, 1999