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Farvagny-le-Petit

Ehem. polit. Gem. FR, Saanebez., die 1996 mit Farvagny-le-Grand, Grenilles und Posat zur polit. Gem. Farvagny fusionierte. 1275 Petit Farvagnie, 1294 Favernie lo Pitet, dt. früher Kleinfavernach. 1811 96 Einw.; 1850 150; 1900 167; 1950 190; 1990 221. Drei Grabhügel aus der Hallstattzeit. Wie Farvagny-Le-Grand, dessen Schicksal es in vieler Hinsicht teilte, gehörte F. zunächst zur Herrschaft Pont, bevor es 1314 an das Spital von Freiburg verkauft wurde. Die Familien Billens, Langin, d'Affry, Praroman und Wild sowie die Klöster von Hauterive und Humilimont besassen Güter in F. Das Dorf war ab 1483 Teil der Vogtei Pont-Farvagny, 1617-1798 der Vogtei Farvagny, 1798-1803 des Bez. Romont und 1804-48 des Bez. Farvagny. Kirchlich gehört F. zu Farvagny-Le-Grand. Die Kapelle Saint Claude, 1671 neu erbaut, wurde 1709 durch eine grössere Kirche ersetzt. 1939-45 Torfgewinnung. Mast und Futterbau. Mit der Eröffnung der A12 1979 entwickelte sich F. zur Wohngemeinde.


Literatur
Freiburger Nachrichten, 11.5.1994

Autorin/Autor: Marianne Rolle / MD