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Keiser, César

geboren 4.4.1925 (Hanspeter) Basel, gestorben 25.2.2007 Zürich, christkath., von Basel. Sohn des Ernst, Grafikers. ∞ 1956 Margrit Läubli. Schulen und Gymnasium in Basel, 1946-50 Lehrerseminar und Kunstgewerbeschule Basel. 1950-51 Fachlehrer in Basel. 1946-51 Mitbegründer bzw. Autor und Darsteller des Cabarets Kikeriki Basel. Ab 1949 Autor von Texten für Margrit Rainer und Ruedi Walter sowie für das Cabaret Fédéral in Zürich, dessen Mitglied er 1951 wurde. 1958-61 Regisseur und Drehbuchautor der Central-Film Cefi AG in Zürich. 1962 Premiere des ersten Soloprogramms "Opus 1", 1963-1989 "Opus 2" bis "Opus 13", danach weitere Programme wie "Opus 2000" (1992) und "Frisch geliftet!" (2002). Ab 1964 trat K. mit seiner Frau als Duo auf. Tourneen auch in Deutschland und Österreich, mit dem Programm "Opus USA" (1980) auch in Nordamerika. K. verfasste ausserdem Cabarettexte, Komödien für das Volkstheater und Texte für Musicals. 1995 spielte er in der Komödie "Wer zuletzt stirbt..." seines Sohnes Lorenz die Titelrolle. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1984 (mit seiner Frau) jene für kulturelle Verdienste der Stadt Zürich und 1990 den Cornichon-Preis der Oltner Cabaret-Tage.


Literatur
TLS, 972 f.
Das Grosse César K. Cabaret Buch, 2005

Autorin/Autor: Hansruedi Lerch