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Leuch [-Reineck], Annie

geboren 26.11.1880 Kannawurf (Thüringen), gestorben 21.12.1978 Saint-Prex, ref., von Bern. Tochter des Eduard Reineck, Pfarrers, und der Marie geb. Godet. ∞ 1913 Georg L. ( -> 2). Aufgewachsen in Kannawurf, 1895-98 Schule in Lausanne. Ab 1902 Stud. der Mathematik und Naturwiss. an der Univ. Bern, 1905 Gymnasiallehrerpatent, 1907 Dr. phil. Unterrichtstätigkeit in Bern. Ab 1918 Präs. der Sektion Bern des Schweiz. Verbands für Frauenstimmrecht, 1919 Mitgründerin des bern. Frauenbunds, 1921 Mitorganisatorin des 2. Schweiz. Kongresses für Fraueninteressen in Bern. 1925 Umzug nach Lausanne und Abbruch der Berufstätigkeit. 1928-40 Präs. des Schweiz. Verbands für Frauenstimmrecht. 1928 Mitarbeit bei Saffa und Leitung der Stimmrechtspetition von 1929. 1920-52 Mitglied versch. jurist. Fachkomm. des Bundes Schweiz. Frauenvereine. Publikation von Aufsätzen zu Rechtsfragen und polit. Themen in der Frauenpresse. 1940-44 Tätigkeit bei der Soldatenfürsorge in Lausanne.


Werke
Die Verwandtschaft von Kugelfunktionen und Besselschen Funktionen, 1907
Die Frauenbewegung in der Schweiz, 1928
Quellen
– Gosteli-Stiftung, Worblaufen, Curriculum vitae
Literatur
– L. Ruckstuhl, Frauen sprengen Fesseln, [1986]

Autorin/Autor: Regula Ludi