Villarbeney

Ehem. polit. Gem. FR, Bez. Greyerz, seit 2006 Teil der polit. Gem. Botterens, am Ufer des Greyerzersees entlang der Kantonsstrasse Freiburg-La Roche-Bulle gelegen. 13. Jh. Villar bene. 1811 50 Einw.; 1831 80; 1850 75; 1900 77; 1950 75; 2000 105. V. gehörte zur Herrschaft und ab 1553 zur Vogtei Corbières, 1798-1803 und 1815-30 zum Bez. Greyerz, 1803-15 und 1830-48 zum Bez. Corbières. Ab Ende des 14. Jh. besass das Kloster Humilimont in V. Ländereien. Die Gem. war nach Broc pfarrgenössig und ist seit 1871 der Pfarrei Botterens zugeteilt. 1779 brannte das Dorf ab. 1887-1982 hatten die Gem. V. und Botterens einen gemeinsamen Gemeinderat. Das Dorf ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt; vorherrschend ist die Viehzucht.


Literatur
– B. Weber, V., Ms., 1985 (Kollegium St. Michael, Freiburg)

Autorin/Autor: Marianne Rolle / BE