• <b>Kurt Gloor</b><br>Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977   © KEYSTONE/Photopress.

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Gloor, Kurt

geboren 8.11.1942 Zürich,gestorben 20.9.1997 Zürich, konfessionslos, von Birrwil. Sohn des Kurt, Versicherungsinspektors, und der Irma geb. Surbeck. ∞ Verena Christen. Kunstgewerbeschule und Grafikerlehre in Zürich. Kameraassistent bei Werbefilmen, ab 1969 selbstständiger Filmemacher und Produzent mit einer eigenen Filmproduktions-Gesellschaft. Im Zeichen des Neuen Schweizer Films schuf G. gesellschaftskrit. Dokumentarfilme wie "Die Landschaftsgärtner" (1969) oder "Die grünen Kinder" (1971). Mit dem ersten Spielfilm "Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner" erhielt er 1976 breite Anerkennung. Nach mehreren Spielfilmen produzierte er ab 1993 ausschliesslich Dokumentarfilme für das Fernsehen DRS. Ausserdem war er journalistisch für die "Neue Zürcher Zeitung" und die "Weltwoche" tätig. G., der an die revolutionäre Kraft des Mediums Film glaubte, versuchte sein Publikum für die Unterdrückten, die Randständigen und die Abhängigen zu sensibilisieren. 1977 Filmpreis der Stadt Zürich.

<b>Kurt Gloor</b><br>Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>
Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977 © KEYSTONE/Photopress.
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Literatur
NZZ, 25.9.1997

Autorin/Autor: Felix Aeppli