• <b>Emil Berna</b><br>Der Kameramann liest während einer Drehpause in der "Schweizer Film-Zeitung", 1948 (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).

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Berna, Emil

geboren 2.4.1907 (Emile Charles) Zürich, gestorben 16.10.2000 Zürich, kath., später ref., von Mülhausen, ab 1928 von Zürich. Sohn des Karl Alphons, Buchbinders, und der Martha geb. Althaus. ∞ 1) 1930 Pauline Büttner, von Glattfelden, 2) 1940 Mina Rosa Helbling, von Escholzmatt. Ausbildung als Grafiker bei Orell Füssli. Danach zuerst in der Dokumentarfilmabteilung der UFA in Berlin, dann wieder in der Schweiz im Trickfilmsektor. Von 1927 an Kameramann bei der Praesens Film AG: Kameramann und Regisseur im kurzen Auftrags-Spielfilm "Hallo Switzerland!" (1929), v.a. Dokumentarfilme, darunter die spektakuläre Aufnahme einer Kaiserschnitt-Geburt, die in "Frauennot - Frauenglück" (1929) von Eduard Tissé und Sergej M. Eisenstein Verwendung fand. Mit dem Aufschwung der Spielfilmproduktion ab Mitte der 1930er Jahre wurde B. zum wichtigsten Kameramann des "Schweizerfilms". Er gehörte zur Equipe von Leopold Lindtberg, Franz Schnyder und Kurt Früh, bewährte sich aber auch in Zusammenarbeit mit Fred Zinnemann ("The Search / Die Gezeichneten" 1948) und Luigi Comencini ("Heidi" 1952). Später wieder Kameramann und Regisseur von Auftragsfilmen.

<b>Emil Berna</b><br>Der Kameramann liest während einer Drehpause in der "Schweizer Film-Zeitung", 1948 (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).<BR/>
Der Kameramann liest während einer Drehpause in der "Schweizer Film-Zeitung", 1948 (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).
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Literatur
– H. Dumont, Gesch. des Schweizer Films, 1987
NZZ, 20.10.2000

Autorin/Autor: Martin Girod