Héricourt, Schlacht von

Die Eidgenossen und ihre Verbündeten (Niedere Vereinigung, österr. Städte des Elsass, schwäb. Reichsstädte) brachen unmittelbar nach der Kriegserklärung an Karl den Kühnen (Burgunderkriege) zu ihrem Feldzug auf. Ein Heer drang über Basel, ein zweites über Pruntrut ins Elsass ein. Am 8.11.1474 belagerten sie H., das die Strasse vom Sundgau ins Burgund kontrollierte. Unter dem Kommando von Henri de Neuchâtel-Blamont stellten sich ihnen 12'000 Burgunder entgegen. Die Eidgenossen bemerkten diese am 13. Nov., brachen ihr Lager ab und griffen sie unter Leitung der Berner an. Sie schlugen die Burgunder Kavallerie mit Hilfe der österr. Kavallerie in zwei Schlachten, wobei sie nur geringe Verluste erlitten. Die Garnison von H. ergab sich und kam in österr. Hände.


Literatur
– J.-M. Cauchies, Louis XI et Charles le Hardi, 1996 (mit Bibl.)

Autorin/Autor: Dimitry Queloz / BE