22/01/2014 | Rückmeldung | PDF | drucken

Villaz-Saint-Pierre

Polit. Gem. FR, Glanebez., umfasst seit 1978 auch die ehem. Gem. Fuyens. 1177 Villa. 1850 318 Einw.; 1900 358; 1950 527; 1970 637; 2000 917. Überreste eines röm. Gutshofs. Grosser, bis heute benutzter Friedhof aus dem FrühMA. Die Herren von Villa (12. Jh.), de Billens, d'Illens, von Greyerz, von Savoyen und die Fam. Faber von Romont sowie die Klöster La Fille-Dieu, Payerne und Hauterive besassen in V. Rechte und Güter. 1536-1798 gehörte das Dorf zur Freiburger Vogtei Romont, 1798-1848 zum Bez. Romont und ab 1848 zum Glanebezirk. Die 1228 erstmals erw. Pfarrei umfasste neben V. die Dörfer Fuyens, Les Glânes und Lussy sowie den Weiler Les Granges und La Fille-Dieu. Im MA hatte der Bf. von Lausanne den Kirchensatz inne, ab 1536 Freiburg. Die 1843 geweihte und 1943-49 restaurierte Kirche Saints-Pierre-et-Paul ersetzte die seit dem 12. Jh. belegte Kirche Saint-Paul. V. verfügt über eine Bahnstation an der Strecke Lausanne-Freiburg. Das ländl. Dorf hat sich zur Wohngemeinde entwickelt.


Literatur
– Dellion, Dict. 12, 119-141

Autorin/Autor: Dominique Roulin / BE