Schwägalp

Passverbindung (1278 m) zwischen dem oberen Toggenburg und dem Appenzeller Hinterland. Den Namen gab das dortige grosse Gemeinalpgebiet, das um 1280 erstmals als Sweigalpe erwähnt wird. Zu Beginn des 21. Jh. umfasste die Genossenschaft Gr. S. auf 400 ha 21 Hüttenrechte. Der alte Saumweg führte über den Kräzerenpass. 1933-35 erstellte die Gem. Urnäsch eine Bergpoststrasse auf die S. als Zubringerin zur Säntis-Schwebebahn. Seit dem 1949 abgeschlossenen Ausbau der Toggenburger Seite bildet die Strasse über die S. eine wintersichere Verbindungsachse. Seit 2000 bildet die S. einen Teil des Naturforschungsparks S./Säntis.


Literatur
Der Alpstein: Natur und Kultur im Säntisgebiet, hg. von H. Büchler, 2000

Autorin/Autor: Peter Witschi