Villarimboud

Ehem. polit. Gem. FR, Glanebez., zwischen der Glane und der Arbogne gelegen. Seit 1973 mit Macconnens vereinigt, fusionierte V. 2005 mit Lussy zur neuen polit. Gem. La Folliaz. 1142 Vilarrimolth. 1811 235 Einw.; 1850 278; 1900 377; 1950 373; 1970 253; 2000 461. Funde eines Tumulus aus der Hallstattzeit sowie von röm. Keramik und Ziegeln. Die ab dem 12. Jh. erw. Kleinherrschaft V. war unter mehreren Mitherren aufgeteilt (1536 von Goumoens, Curtille, Musard). Unter den Wohltätern der Abtei Hauterive erscheint die Fam. V.; auch das Kloster Humilimont besass Güter in V. Das Dorf wurde 1448 von Freiburgern im Krieg gegen Savoyen gebrandschatzt. Es kam 1536 unter freiburg. Herrschaft zur Vogtei Romont. 1798-1848 war es Teil des Distrikts bzw. des Bez. Romont. Die ab 1145 erw. Marienkapelle wurde 1337 mit der Stiftung der Kaplaneipfründe von V. dem hl. Theodul geweiht. Kirchlich versuchte sich V. vom 16. Jh. an von Torny-Pittet zu lösen, wurde aber erst 1844 eine eigene Pfarrei (mit Macconnens). Zwischen 1841 und 1844 erfolgte der Bau der Pfarrkirche. 1768 wird eine Schule erwähnt. 1939-45 Torfabbau. Getreide- und Futterbau sowie Viehzucht.


Archive
– StAFR, Dossier
Literatur
– R. Chassot, L'école de V., 1906
– L. Page, V. et Macconnens, [um 1965]

Autorin/Autor: Marianne Rolle / BE