Ibergeregg

I. heisst der Passübergang zwischen Schwyz und der Region Iberg auf 1406 m Höhe. In der Sage schlug der Riese Hans Winz die Einsiedler, die wegen des Marchenstreits mit Schwyz verfeindet waren, auf der I. zurück. Ein Saumpfad, ein Teil des sog. alten Schwyzerwegs, führte ab dem SpätMA über die I. Die erste Strasse wurde 1873 dem Verkehr übergeben. Seit 1947 besteht im Sommer eine Busverbindung Schwyz-Oberiberg. Auf der Passhöhe befinden sich ein 1932 erbautes Gasthaus, eine 1961 eingeweihte Marienkapelle und Ferienhäuser. Die I. erlebt seit 1945 einigen Aufschwung als Wintersportstation. Der Skilift Handgruobi-Brünnelistock wurde Ende 1947 in Betrieb genommen, 1953 der Kulm-Lift. Die I. zählt zur Ski- und Wanderregion Mythen. Noch heute ist die Alpwirtschaft bedeutend, der Wald und die Moorgebiete umfassen beträchtl. Flächen (6 Hochmoore von insgesamt ca. 13 ha, 21 Flachmoore von insgesamt ca. 65 ha).


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– StASZ, Landes- und Volkskunde

Autorin/Autor: Erwin Horat