• <b>Aa [Aabach]</b><br>Quellen: Angaben von Ueli Müller; "Wildkarte" des Kantons Zürich, Blatt XXIII, Uster; R. Jäger et al., Baumwollgarn als Schicksalsfaden, <SUP>2</SUP>1999, 50  ©  2000 HLS und Kohli Kartografie, Bern.

Aa [Aabach]

Fluss von 11 km Länge im Kt. Zürich, der durch das stark eingetiefte Aatal (Aathal) vom Pfäffiker- in den Greifensee fliesst, auch Aabach genannt. Vom MA an trieb die A. in den Gem. Wetzikon, Seegräben und Uster fünf Mühlen an. In Kirchuster (Gem. Uster) entstand im 18. Jh. eine Gewerbeachse am Fluss. Die hist. Hauptbedeutung der A. liegt in der Nutzung ihrer Wasserkraft durch die Baumwollindustrie. Nach der ersten Spinnerei bei der Stegenmühle (1815) erfolgte in den 1820er Jahren eine Fabrikgründungswelle, die die Aatalregion zu einem Zentrum der Spinnerei-Industrie machte (um 1850 15 Gross- und Mittelbetriebe) und der A. den Namen "Millionenbach" eintrug. Im Laufe des 20. Jh. konzentrierte sich die Produktion in wenigen Grossbetrieben (Streiff, Trümpler, Heusser-Staub).

<b>Aa [Aabach]</b><br>Quellen: Angaben von Ueli Müller; "Wildkarte" des Kantons Zürich, Blatt XXIII, Uster; R. Jäger et al., Baumwollgarn als Schicksalsfaden, <SUP>2</SUP>1999, 50  ©  2000 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>
Die Baumwollspinnereien am Aabach (1845-1865)


Literatur
Die industrielle Revolution im Zürcher Oberland, hg. von J. Hanser, 1985
– H.-P. Bärtschi, Der Industrielehrpfad Zürcher Oberland, 21994

Autorin/Autor: Ueli Müller