Regensburger Frieden

Am 23. und 25.7.1355 in Regensburg geschlossenes, bündnisähnl. und auf zehn Jahre befristetes Friedensabkommen zwischen der Stadt Zürich und Hzg. Albrecht II. von Österreich. Durch Ks. Karl IV. vermittelt, beendete der R. den Krieg zwischen den eidg. Orten und dem Herzog, den der wenig erfolgreiche Brandenburger Frieden von 1352 nicht verhindert hatte. Der R. übernahm dessen Bestimmungen weitgehend. Zusätzlich verpflichtete sich die Stadt Zürich als Friedensgarantin, nötigenfalls mit Waffengewalt dafür zu sorgen, dass die am R. nicht direkt beteiligten Innerschweizer Orte ihre Kriegseroberungen zurückgaben und die legitimen österr. Herrschaftsrechte im Raum Innerschweiz anerkannten. 1365 weigerte sich Zürich, das sich nach dem Tod Rudolf Bruns 1360 von Österreich wieder abgewandt hatte, trotz wiederholter Mahnungen Albrechts, den R. gemäss seiner Bestimmung ein erstes Mal zu erneuern.


Quellen
EA 1, 291-297
– A. Tschudi, Chronicon Helveticum, Tl. 5, bearb. von B. Stettler, 1984, 148-150, 164 f.

Autorin/Autor: Thomas Glauser