Ecublens (FR)

Polit. Gem. FR, Glanebez., an der Grenze zum Kt. Waadt gelegen, links der Broye, umfasst das Strassendorf E. und die Weiler Eschiens und Villangeaux. Schon ab 1883 waren die drei bis zu ihrer Fusion 1969 selbstständigen Gem. gemeinsam verwaltet worden. 1180 Escublens, dt. früher Scubilingen. 1850 139 Einw.; 1900 179; 1950 184; 1970 243; 2000 266. Skelettfunde aus unbestimmter Zeit; latènezeitl. Grab (1874 entdeckt); galloröm. Gebäude in Villangeaux und nördl. von E.; Nekropole mit unbestimmter zeitl. Zuordnung in der Nähe der Broye. E. war Teil der Herrschaft Rue, einer Kastlanei der Savoyer, mit der das Dorf 1536 an Freiburg gelangte. Bis 1798 gehörte es zur Vogtei Rue, bis 1848 zum gleichnamigen Bez. Kirchlich unterstand E. schon immer der Pfarrei Promasens. Kapelle der Kreuzerhöhung (1939). Trotz des 1874 erfolgten Anschlusses an die Bahnlinie Palézieux-Lyss blieb die peripher gelegene Gem. bäuerlich geprägt (Tabak, Getreide).


Literatur
– Dellion, Dict. 9, 279-281

Autorin/Autor: Jean-Pierre Dewarrat / CS