01/09/2004 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Ehrendingen

1415-1798 Amt der Grafschaft Baden im Surbtal und Studenland, Orte vorher grossteils zum habsburg. Amt Siggental gehörig. Ober- und Unterehrendingen bildeten zusammen mit Freienwil die Süd-, Rümikon die Nordgrenze des Amtes, das die Orte Tiefenwaag, Schneisingen, Widen, Lengnau, Hausen, Degermoos, Vogelsang, Baldingen, Böbikon, Siglistorf, Wislikofen, Mellstorf, Waldhausen und Hägelen umfasste. Der Sitz der Untervögte, die aus der lokalen Oberschicht stammten, ist in Oberehrendingen noch erhalten. 2004 beschlossen die Gem. Ober- und Unterehrendingen, nachdem sie nach der Auflösung des Amtes bereits zwischen 1798 und 1825 politisch eine Einheit gebildet hatten, auf den 1.1.2006 ein erneutes Zusammengehen als polit. Gem. Ehrendingen.


Literatur
– H. Kreis, Die Grafschaft Baden im 18. Jh., 1909
Oberehrendingen, Unterehrendingen, 1990
– B. Meier et al., Das Surbtal im SpätMA, 1995

Autorin/Autor: Andreas Steigmeier