Courtelary (Amtsbezirk)

Das Oberamt C. trat 1815 an die Stelle der Herrschaft oder Vogtei Erguel, 1831 wurde C. zu einem Amtsbez. des Berner Juras. C. entstand 1815 nach der Eingliederung der Gebiete des früheren Fürstbistums Basel in den Kt. Bern (Vereinigungsurkunden). Zweimal erfolgte eine Anpassung der Grenzen: Die Gem. der alten Pfarrei Pieterlen (Meinisberg, Pieterlen, Romont, Reiben) wurden dem Amt Büren zugeteilt, während die Gem. Orvin zum Amt C. gelangte. Nach einem Gesuch der Gem. Romont und den Dekreten von 1839 und 1840 kam Romont 1841 wieder zum Amtsbez. C. 1890 wurde Pré de Macolin aus der Gem. Orvin ausgegliedert und Evilard im Amtsbez. Biel zugeteilt. Seither ist der grösste Amtsbez. des Berner Juras (266 km2, 2000 22'119 Einw.) unverändert geblieben. Die 18 Gem. des Bezirks C. entschieden sich in den Volksabstimmungen von 1974 und 1975 für den Verbleib beim Kt. Bern.


Literatur
Bärner Visite - A la rencontre des districts, 1991

Autorin/Autor: Anne Beuchat-Bessire / GG