Wikartswil

Siedlung in der Gem. Walkringen BE. 1217 Wikarsuylarer. Das ehem. Zelgdorf W. mit dem Weiler Niederwil und Einzelhöfen über dem Moos am Lüsenberg gehörte zur frühma. Pfarrei Walkringen, die auch die Katharinakapelle in W. betreute. Ende 13. Jh. kam der Twing W. an die Herren von Kien und zur Herrschaft Worb. Das Dörfli schuldete dieser 1473 Fuhr- und Pflugdienste und zinste für Weiderechte. Wohl ab dem 16. Jh. unterstand W. dem Niedergericht Worb (Landgericht Konolfingen). 1803 gelangte W. zum Amt Konolfingen, 1834 zur Einwohnergem. Walkringen. Das 1834 konzessionierte Rütihubelbad, das bis zum Konkurs 1982 als Kur- und Ferienort beliebt war, wurde ab 1987 in mehreren Etappen neu aufgebaut: 2012 umfasste es neben dem Restaurant ein Hotel, ein Sozial-, Kultur- und Tagungszentrum, ein Alterswohn- und Pflegeheim sowie eine sozialtherapeut. Gemeinschaft.


Quellen
SSRQ BE II/4
Literatur
– U. Boos, E. Schneeberger, Bauinventar der Gem. Walkringen, 1999

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler