Heimisbach

Ortsteil der Gem. Trachselwald BE, der das zwischen 660 und 1200 m hoch gelegene Einzugsgebiet des Dürrbachs (Dürr-, Lichtgut-, Laternen-, Binzgraben) umfasst. Das Gebiet trug ursprünglich das Toponym "Dürrgraben", bis es 1967 zur Ehrung des Mundartdichters Simon Gfeller nach dessen gleichnamigem Roman in H. unbenannt wurde. Trotz Abgelegenheit war der Talboden schon im 13. Jh. besiedelt: Der Hof Thal wird 1278 erwähnt; vermutlich ma. Erdwerke liegen auf Hopferen und Felben. H. besteht aus Einzelhöfen sowie den Kernen Kramershaus (Gemeindeverwaltung, Schule, Kirchhof) und Thal (Schule), in denen 90% der Ortsbevölkerung wohnen. Vieh- und Milchwirtschaft sind vorherrschend; drei Käsereien werden betrieben. Kleinlandwirte finden Zusatzverdienst in den umliegenden regionalen Zentren Sumiswald, Wasen, Lützelflüh und Burgdorf.


Literatur
– J. Rettenmund, Amtsbez. Trachselwald, 1991

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler