Niederneunforn

Ehem. Ortsgem. TG, polit. Gem. Neunforn, Bez. Frauenfeld. Das an den Hängen zum Thurtal liegende Weinbauerndorf bildete 1803-1995 (bis 1853 mit Wilen bei Neunforn) eine Ortsgem. der Munizipalgem. Neunforn. 1276 Nidern Niuvron. 1850 414 Einw.; 1900 233; 1950 209; 1990 239. Die niedere Gerichtsbarkeit von N. und einem Fünftel von Wilen war bis 1501 im Besitz des Klosters Ittingen, dann wurde sie von den Hünegg, bald von den Leuenberg erworben. Eine Offnung wurde 1501 niedergeschrieben. Bis 1798 (ausser 1680-88) stand N. unter denselben Gerichtsherren wie Oberneunforn, behielt aber seine eigenen Richter. N. war stets Teil der Kirchgem. Neunforn. Acker-, Obst- und besonders Rebbau sowie Viehwirtschaft prägten N.


Archive
– KBTG, Weinrechnungs-Buch
Literatur
Nüfere 1-, 2003-

Autorin/Autor: Erich Trösch