Monstein

Fraktion der Gem. Davos GR, südlich von Davos am linken Abhang des Landwassertales auf 1626 m gelegen. 1494 Mastein, Mustein; 1526 Mostein. 1689 178 Einw.; 1900 127; 2001 177. Der Name leitet sich vom lat. Wort monasterium ab und bezieht sich vermutlich auf einen Klosterhof und Klosterleute von Churwalden. M. bildete ab 1654 mit Glaris eine Pfarrei; 1719 löste es sich von Glaris ab und war seither eine eigene Pfarrgemeinde mit eigenem Pfarrer. Der Bau der ersten Kirche erfolgte 1668-70. Sie wurde aufgegeben, nachdem 1896 nördlich der Ortschaft ein Neubau erstellt worden war. Die Bevölkerung ist vorwiegend in der Landwirtschaft tätig (M. verfügt über eigene Alpen). Das Dorf ist durch das Postauto mit der RhB-Station Davos-Glaris verbunden. Die fraktionseigene Schule und der Kindergarten lassen eine positive Entwicklung erwarten.


Literatur
Kdm GR 2, 1937, 176
– P. Thürer, Damals in M., hg. von A. Mittelholzer, T. Gadmer, 2005

Autorin/Autor: Martin Bundi