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Aumont

Ehemalige politische Gemeinde FR, Broyebezirk, seit 2004 zusammen mit Frasses, Granges-de-Vesin und Montet (Broye) Teil der neuen Gemeinde Les Montets. Kurz nach 1157 Alto Monte. 1811 270 Einw.; 1850 442; 1900 490; 1950 392; 1980 326; 2000 393. Fünf Tumuli (mit Grabbeigaben) aus der Latènezeit. Die Herrschaft A. war vom 14. Jh. an von Estavayer (dt. Stäffis) abhängig. Cono von Stäffis verkaufte 1321 die Hälfte seines Besitzes in A. an die Kirche Saint-Laurent in Estavayer. Durch Erbschaft wechselte die Herrschaft nach 1650 wiederholt die Besitzer. Von 1536 an gehörte A. zur freiburg. Vogtei Estavayer, 1798-1848 zum Distrikt gleichen Namens. Kirchlich lösten sich A. und Nuvilly 1586 von Cugy (FR), um eine eigene Pfarrei zu bilden. 1878 wurde A., mit Granges-de-Vesin, zur Pfarrei erhoben. Die 1442 erw. Kapelle Saint-Théodule wurde 1824-26 umgebaut. Das 1798 errichtete Schulhaus diente bis 1834 auch Granges-de-Vesin, das sich bereits 1804 von Aumont abgespalten hatte. Bis Ende des 20. Jh. waren Getreide-, Futtermittelbau und Rindviehzucht von Bedeutung; danach entwickelte sich Aumont zur Wohnsiedlung.


Literatur
– Dellion, Dict. 1, 211-228

Autorin/Autor: Marianne Rolle / AA