Sankt Wolfgang (FR)

Weiler in der polit. Gem. Düdingen FR. 1555 2 Haushaltungen; 1811 42 Einw.; 1900 123; 2004 87. Im SpätMA hiess S. Unsere Liebe Frau zur schönen Buche und war ein Wallfahrtsort. Im 14. Jh. bestand ein Bethäuschen, 1476-80 wurde die erste St. Wolfgangskapelle gebaut (1492 geweiht), 1509-10 die heutige (1524 geweiht). S. gehört zur Pfarrei Düdingen. 1508 wurde eine Messkaplanei gestiftet. 1526 betreute ein Einsiedler die Pilger, um 1648 ein dem Kapitel St. Niklaus in Freiburg unterstellter Kaplan. 1647 entstand der Gemäldezyklus mit der Wolfgangsvita, die Glasgemälde stammen von 1953. Nach dem Brand der Kaplanei wurde 1888 ein Neubau erstellt, der bis 1992 als sog. Retraitenhaus für Pfarrer diente. Im ehem. Waisenhaus (1871-1955) war bis 2001 ein Alters-und Pflegeheim untergebracht.


Literatur
– A. Brügger, Wallfahrtskapelle S. im Uechtland, 1996

Autorin/Autor: Alfons Brügger