Flüh

In Talenge gelegener Dorfteil der Gem. Hofstetten-Flüh SO, mit eigenem Schulkreis. Zollstation. 1451 Jn flühen. Unter dem Einfluss von Landskron und Mariastein. Frühma. Gräberfunde im Imtal. Bis 1515 Teil der Herrschaft Rotberg. Bad und Mühle, beide erstmals 1461 erwähnt. Zum von Basel aus häufig besuchten Badlehen gehörte eine Herberge (1580); der Rote Ochsen (1692) wurde 1721 durch eine Galerie mit Tanzboden baulich mit der Anlage verbunden. Der im 19. Jh. eingegangene Badebetrieb wurde Anfang des 20. Jh. erneuert; 1970 Abriss des Bad- und Tanzhauses. Seit dem MA eine Sägerei und Landwirtschaft, wenig Industrie, etwas Gewerbe und mehrere Gastbetriebe. 1888 wurde die Birsigtalbahn bis nach F. geführt. 1972 Bau einer ökumen. Kirche.


Literatur
– E. Nussbaumer, F., 1961
– E. Baumann, Vom solothurn. Leimental, 1980, 276-288
– R.M. Kully, Solothurn. Ortsnamen, 2003, 288-291

Autorin/Autor: Lukas Schenker