Valens

Orts- und Kirchgem. in der polit. Gem. Pfäfers SG, auf einer Sonnenterrasse am linken Hang des Taminatals, oberhalb von Bad Pfäfers gelegen. Um 1160 Valendis. 1725 344 Einw.; 1836 276; 2000 408. Grundherr von V. war der Abt von Pfäfers. Die 1327 in V. erw. Filialkirche von Ragaz wurde 1528 zur St. Philipp und Jakob geweihten Pfarrkirche erhoben, der auch Vasön angehörte. Bis zur Aufhebung des Klosters Pfäfers 1838 betreuten Mönche die Pfarrei. Nach einem Dorfbrand 1755 erfolgte der Neubau der Kirche. Seit 1803 gehört V. zur polit. Gem. Pfäfers. 1970 wurde die Bäderklinik V. als Rheuma- und Rehabilitationszentrum mit Thermalwasser aus der Therme Pfäfers eröffnet.


Literatur
Kdm SG 1, 1951, 250-254
– F. Perret, «Merkwürdigkeiten und Schönheiten von V.», in Terra plana, 1977, Nr. 1, 37 f.

Autorin/Autor: Jakob Kuratli Hüeblin