Mythen

Grosser M. 1898 m, Kleiner M. 1811 m. Die markanten Felspyramiden bilden den nordöstl. Abschluss des Talkessels von Schwyz. Um 1220 Mîtun. Eidg. Jagdbanngebiet, seit 1970 Pflanzenschutzreservat. Dank der einzigartigen Aussicht ist v.a. der Grosse M. mit jährlich bis zu 40'000 Besuchern touristisch bedeutend. Das Angebot umfasst zahlreiche Kletterrouten und Wanderwege. Für 1790 ist eine erste, sagenumwobene Besteigung nachweisbar. Die 1863 gegr. Mythengesellschaft (seit 1948 Verein der Mythenfreunde) liess 1864 ab Holzegg einen Weg anlegen. Das 1865 erbaute Mythenhaus wurde 1886 nach einem Brand wieder errichtet und musste 1991 einem Neubau weichen. 1867 und 1922 schuf der Geologe Albert Heim seine Mythenpanoramen.


Literatur
– A. Suter, H. Steinegger, Die M., 1987

Autorin/Autor: Franz Auf der Maur