Buttikon

Fraktion der polit. Gem. Schübelbach SZ. Strassendorf an der Achse Pfäffikon-Walensee. 1045 Butinchouen. 1860 380 Einw.; 1905 360; 1990 1'811. Bis 1536 war B. der Pfarrei Tuggen zugehörig, dann der Tuggner Filialpfarrei Schübelbach. 1635 Weihe der Kapelle des hl. Magnus, die von der Genosssame B. (1485 erw.) erbaut und unterhalten wurde. 1886 Neubau. Seit 1967 Pfarrgemeinde. 1970 Neubau der St. Josefskirche. B. entwickelte sich ab 1896 (Gründung einer Stickereifabrik) aus einer bäuerlich geprägten Siedlung zu einem Industriedorf. Gut 50% der Erwerbstätigen fanden 1985 ihr Auskommen im 2. Sektor. An die Stelle der nach den 1920er Jahren verschwindenden Stickerei traten Baumwollzwirnerei (erste Gründung 1918), Maschinenindustrie und Kleingewerbe.


Literatur
– J. Mächler, Gesch. der Gem. Schübelbach, 1979

Autorin/Autor: Andreas Meyerhans