Egg (SZ)

Viertel der polit. Gem. Einsiedeln SZ. Dorfkern am Südfuss des Etzels mit Kirche und Schulhaus, zahlreiche Weiler. 1331 Egga. 1860 427 Einw.; 1905 390; 1960 416; 2000 474. E. lag am Pilgerweg, der über den Etzelpass und die Teufelsbrücke nach Einsiedeln führte. 1597 Bau der Johanneskapelle. 1877-79 Kirchenneubau, ab 1887 Pfarrvikariat von Einsiedeln mit eigener Kirchgenossenschaft. Vom 18. bis Mitte des 20. Jh. Torfabbau, u.a. im heutigen Naturschutzgebiet Schwantenau. E. ist noch heute von Land- und Forstwirtschaft geprägt.


Literatur
E. in Vergangenheit und Gegenwart, 1982

Autorin/Autor: Andreas Meyerhans