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Büchi, Alfred

geboren 11.7.1879 Winterthur, gestorben 27.10.1959 Winterthur, ref., von Winterthur. Sohn des Johann, Betriebschefs bei Sulzer. ∞ 1) 1909 Berta Klein, Tochter des Karl, Bäckers, 2) 1919 Anna Plattner, Tochter des Ferdinand. Aufgewachsen in Ludwigshafen und Winterthur. 1899-1903 Maschineningenieurstud. am Eidg. Polytechnikum in Zürich, Diplom. 1903-07 Ingenieur in Belgien und England, 1908 in Wetzikon (ZH), 1909-26 bei Sulzer (u.a. Chef der Forschungsabteilung für Dieselmotoren), dazwischen 1918-19 bei den Howaldtswerken in Kiel, 1926-35 Direktor der Schweiz. Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM), ab 1935 eigenes Ingenieurbüro. B. erfand die Abgasturboaufladung für Dieselmotoren, die weltweit angewendet wird. 1939-43 als Mitglied der Landesring-Fraktion Nationalrat. 1928 Oberst. 1938 Dr. sc. techn. h.c. der ETH Zürich sowie Ehrungen in den USA.


Literatur
Schweiz. Bauztg. 28, 1959, 445
– G. Aue, A.J. Büchi, «Alfred J. B. (1879 bis 1959)», in Industriearchäologie 2, 1990, 20 f.

Autorin/Autor: Markus Bürgi