13/08/2009 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Oberönz

Ehem. Gem. BE, Amtsbez. Wangen, seit 2008 Teil der polit. Gem. Herzogenbuchsee. Dorf an der Önz mit dem Weiler Moos. 1246 Onza. 1764 254 Einw.; 1850 385; 1900 327; 1950 403; 2000 880. Hallstattzeitl. Grabhügel in Hinterwil, Aspi und Solachern. O. teilt die geschichtl. Entwicklung mit Niederönz. Am Strassenkreuz Bern-Olten und Solothurn-Luzern gelegen, wurde es im 18. Jh. aber gewerbereicher (u.a. Taverne, versch. Schmieden, Gerberei) und grösser als Niederönz. O. war stets nach Herzogenbuchsee kirchgenössig. Ab den 1950er Jahren wurde das Dorf Teil der Agglomeration Herzogenbuchsees. Infolge der Nähe von Autobahn und Eisenbahn ist es zu Beginn des 21. Jh. mit wenig Höfen, Kleingewerbe und einer Schleifspindelfabrik hauptsächlich eine Wohnsiedlung. Die Neuquartiere Eggen und Unterfeld verbinden O. und Niederönz auch baulich.


Literatur
– K.H. Flatt, Die Errichtung der bern. Landeshoheit über den Oberaargau, 1969
– U. Schneeberger, Bauinventar der Gem. O., 2004

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler