Teuffenthal (BE)

Polit. Gem. BE, Amtsbez. und Verwaltungskreis Thun. Streusiedlung ohne Dorfkern in einem südl. Seitental der Zulg am Nordabhang der Blueme. 1344 Toeffental. 1764 148 Einw.; 1850 254; 1900 192; 1950 220; 2000 197. Der Ort fiel mit der Herrschaft Heimberg im 13. Jh. an die Gf. von Kyburg und 1384 an Bern; als Teil des Freigerichts Steffisburg wurde er dem Amt Thun unterstellt. T. gehörte zur entfernten Kirchgem. Hilterfingen und wurde 1928 der neu erbauten Kirche von Buchen zugewiesen, die 1935 zur selbstständigen Kirchgem. aufstieg. In der waldreichen Gem. sind Landwirtschaft mit Vieh-, Milch- und etwas Alpwirtschaft sowie Forstwirtschaft und Kleingewerbe von Bedeutung. Ab 1989 wurde unter den Kleingem. eine Schulgemeinschaft eingeleitet, die seit 2008 mit einer Schulanlage in Buchen die Gem. T., Schwendibach, Homberg und Horrenbach-Buchen umfasst. 2005 waren 62% der in T. Beschäftigten im 1. Sektor tätig.


Literatur
– M. Sigrist, Bauinventar der Gem. T., 2003
– A.-M. Dubler, «Die Region Thun-Oberhofen auf ihrem Weg in den bern. Staat (1384-1803)», in BZGH 66, 2004, 61-117

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler