• <b>Gertrud Späth-Schweizer</b><br>Die Riehener Bürgerrätin in ihrem Büro im Januar 1971. Fotografie von  Reto Hügin (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-39200) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv. Gertrud Späth-Schweizer war 1958 die erste Frau in der Schweiz, die einer Exekutive angehörte. Ein paar Monate zuvor hatte die Basler Gemeinde Riehen als erste das Frauenstimmrecht eingeführt.

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Späth [-Schweizer], Gertrud

geboren 6.12.1908 Riehen, gestorben 19.10.1990 Basel, ref., von Riehen. Tochter des Oskar Schweizer, Wirts und Landwirts, und der Lina geb. Jäggi. ∞ 1932 Ernst S., Zimmermeister, Sohn des Anton, Zimmermeisters. Besuch der Frauenarbeitsschule in Basel, anschliessend fünf Jahre lang Leiterin der Billett- und Hauptkasse des Basler Stadttheaters. Nach der Heirat Hausfrau und Mutter sowie Mitarbeit im Betrieb des Ehemanns. 1958 wurde S. in den Bürgerrat von Riehen gewählt, dem sie bis 1974 angehörte. Damit war sie die erste Frau in der Schweiz, die in einer polit. Behörde tätig war. Als Vertreterin der Bürgerl. Dorfpartei engagierte sie sich v.a. im Bereich der Fürsorge.

<b>Gertrud Späth-Schweizer</b><br>Die Riehener Bürgerrätin in ihrem Büro im Januar 1971. Fotografie von  Reto Hügin (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-39200) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.<BR/>Gertrud Späth-Schweizer war 1958 die erste Frau in der Schweiz, die einer Exekutive angehörte. Ein paar Monate zuvor hatte die Basler Gemeinde Riehen als erste das Frauenstimmrecht eingeführt.<BR/>
Die Riehener Bürgerrätin in ihrem Büro im Januar 1971. Fotografie von Reto Hügin (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-39200) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.
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Literatur
Basler Nachrichten, 1.12.1959
Riehener Ztg., 26.10.1990
– A. Schnyder et al., Riehen - ein Portrait, 2010, 51

Autorin/Autor: Stefan Hess