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Streit, Erika

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geboren 1.3.1910 Kutterschitz (Böhmen, heute Bílina, Tschech. Republik), gestorben 2.6.2011 Kilchberg (ZH), ref., von Zimmerwald (heute Gem. Wald BE) und Kilchberg. Tochter des Herrmann, Ingenieurs, und der Elisabeth geb. Spörri. Ledig. Kindheit in Schwaz (Böhmen), 1927-29 Kunstgewerbeschule und 1930-33 Kunstakad. in Dresden, Schülerin von Otto Dix. Mehrere Studienaufenthalte in Paris an versch. Akademien, u.a. bei Othon Friesz. 1941 Abschluss des Kunststudiums. 1942-43 Staatsschule für Keramik in Teplitz-Schönau (Böhmen). 1943 Übersiedlung nach Kilchberg. Ab 1944 Ausstellungen im In- und Ausland. S. malte in Öl, ab Mitte der 1960er Jahre benutzte sie zunehmend Bienenwachskreide. Ihr themat. Hauptinteresse galt der Darstellung des Menschen. Wiederkehrende Motive ergaben sich aus der Beschäftigung mit Mythologie, Musik und Literatur. 2001 entstand die Erika-Streit-Stiftung in Zürich.


Literatur
Erika S., Ausstellungskat. Hemmenhofen, Konstanz, Gera, 2006
Erika S.: das frühe Werk, Ausstellungskat., Dresden, 2010

Autorin/Autor: Franziska Lentzsch