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Repond, Catherine

getauft 18.8.1663 Villarvolard, gestorben 15.9.1731 Freiburg, kath., von Villarvolard. Tochter des Sulpice-Noë und der Catherine (Nachname unbekannt). Ledig. R., die meist Catillon genannt wurde, lebte als Bettlerin mit ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester Marguerite in Villarvolard. Nachdem sie in den Verdacht der Hexerei geraten war, wurde sie 1731 vom Landvogt Beat-Nicolas von Montenach in Corbières mehrmals verhört. Unter Folter gestand sie den vermeintl. Pakt mit dem Teufel und die Teilnahme am Hexensabbat. Unmittelbar nach dem zweiten Prozess in Freiburg wurde sie hingerichtet. Im Mai 2009 erfolgte ihre moral. Rehabilitation durch den Freiburger Gr. Rat.


Literatur
– N. Morard, «Le procès de la sorcière Catherine R. dite "Catillon"», in Annales fribourgeoises 50, 1969/70, 13-80
– J. Ferrari-Clément, Catillon et les écus du diable, 2008
– K. Utz Tremp, «Von Itha Stucki bis Catherine R. alias Catillon», in FGB 86, 2009, 71-115

Autorin/Autor: Kathrin Utz Tremp