10/12/2015 | Rückmeldung | PDF | drucken

Forch

Quartier in den polit. Gem. Maur und Küsnacht (beide ZH), gelegen auf 690 m am Passübergang vom Zürichsee ins Glatttal. Südl. Teil (Gem. Küsnacht): 1950 28 Einw.; 2000 284. Nördl. Teil (Gem. Maur): 1950 33; 1970 24; durch Zusammenwachsen mit den Ortsteilen Scheuren und Aesch entstand ein Siedlungskomplex, der 2000 2'473 Einw. aufwies. Um die Taverne Zur Krone, die 1783 auf der Passhöhe erstellt worden war, entstand um 1900 eine Kleinsiedlung mit acht Häusern. 1836-1901 Pferdestation an der Postverbindung Zürich-Egg, 1905 durch Autobus ersetzt. Seit 1912 Bahnstation an der Forchbahn Zürich-Esslingen. 1922 Denkmal für die Opferbereitschaft der Zürcher Wehrmänner während der Grenzbesetzung 1914-18. Nach dem Einbezug der F. in die Agglomeration Zürich um 1960 entstand ein gehobenes Wohnquartier. Die Interessen der Bevölkerung vertritt seit 1974 der Ortsverein Aesch-Scheuren-F.


Literatur
– J. Bruppacher, «Das kantonal-zürcher. Wehrmännerdenkmal auf der F.», in Küsnachter Jahresbl., 1977, 56-63
– H.R. Thalmann, «Der Ortsverein Aesch-Scheuren-F.», in Maurmer Njbl., 2004, H. 2, 52-55
– E. Spiess, «Siedlungsentwicklung von Aesch-Scheuren-F.», in Maurmer Njbl., 2005, 6-29

Autorin/Autor: Martin Illi