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Bögli, Alfred

geboren 1.4.1912 Bern, gestorben 12.2.1998 Hitzkirch, kath., von Willisau Stadt und Hitzkirch. Sohn des Leopold Böttcher (Namensänderung 1923). ∞ 1) 1939 Emma Gertrud Schneiter, 2) 1984 Hermine Burger-Aeschbach. Stud. der Geografie, Geologie, Petrografie und Mineralogie an den Univ. Bern und Freiburg (Promotion 1939). 1941-76 Lehrer am Seminar Hitzkirch, 1965 Lehrauftrag, 1967-81 Honorarprofessor an der Univ. Frankfurt am Main, 1970 PD, 1976 Titularprofessor, 1977-81 Gastprofessur an der Univ. Zürich, Leitung der Sekundarlehrerausbildung. 1945 begann B. das Muotatal morphologisch zu erkunden, zu Beginn der 1950er Jahre übernahm er die Leitung der Erforschung des Höllochs, eines der grössten Höhlensysteme der Schweiz. Internat. Berühmtheit erlangte er mit dem Konzept der Mischungskorrosion von Karstgewässern. Neben wiss. Publikationen verfasste er populäre Bücher über Höhlen. B. war Ehrenmitglied zahlreicher wiss. Gesellschaften, u.a. der Schweiz. Gesellschaft für Höhlenforschung.


Werke
Karsthydrographie und phys. Speläologie, 1978
Literatur
Geographica Helvetica 53, 1998, 77-78
– B. Loiseleur, A. Wildberger «Im Gedenken an Prof. Alfred B.», in Stalactite 48, 1998, 66-72 (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Philipp Häuselmann