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Willi, Dominicus

geboren 21.4.1844 (Martin Carl) Domat/Ems, gestorben 6.1.1913 Limburg an der Lahn (Hessen), kath., von Domat/Ems. Sohn des Leonhard Anton, Offiziers in königl.-neapolitan. Diensten, Landwirts und Gemeindepräs., und der Anna geb. Bieler. 1855-61 Stiftsschule der Benediktiner in Einsiedeln. 1861 Eintritt in das Zisterzienserkloster Mehrerau (Vorarlberg). 1863-65 Stud. der Theologie und Philosophie in Einsiedeln, 1865-67 in Mehrerau, dort 1867 Priesterweihe. In Mehrerau Präfekt der Klosterschule, Rektor und 1878 Prior. 1888 als Prior und Administrator an der Wiedereröffnung des Klosters Marienstatt (Rheinland) beteiligt, ab 1890 dessen Abt. 1898-1913 Bf. von Limburg. W. galt als Mann des Ausgleichs. Er veröffentlichte mehrere wissenschaftl. Arbeiten zur Geschichte seines Ordens, u.a. 1892 das Werk "Album Wettingense" (2. Auflage 1904). 1898 Ehrendoktor der Theologie der Akad. Münster.


Literatur
– K. Schatz, Die Gesch. der Diözese Limburg, 1983
– Gatz, Bischöfe 1803, 817 f.

Autorin/Autor: Theo Haas