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Läubli, Margrit

geboren 3.4.1928 Zürich, christkath., von Basel und Zug. Tochter des Friedrich und der Margrit geb. Schuhmacher. ∞ 1956 César Keiser. Lehre als Damenschneiderin, Ballettstud. und Schauspielausbildung in Zürich. Erstes Engagement als Tänzerin am Stadttheater Basel, hierauf mit einem Stipendium Ballettstud. in Paris. Fünf Jahre im Corps de ballet des Stadttheaters Zürich. Schauspielunterricht bei Gustav Knuth, Josy Holsten und Ellen Widmann. 1950 Darstellerin in zwei Programmen des Cabaret Cornichon, 1951-57 Mitglied des Cabaret Fédéral. Ab 1962 mit César Keiser Produzentin und Gestalterin der sog. Opus-Programme, ab 1964 gemeinsame Auftritte mit ihm. Bis 1992 brachte das Paar ca. alle zwei Jahre ein neues "Opus" heraus, 1996 das Reprisenprogramm "Opus Feuerwerk!", 2002 "Frisch geliftet!". Tourneen im In- und Ausland. Mit Keiser studierte L. das Musical "Lueg zrugg uf Züri" (1983) ein. 1984 erhielt das Paar die Auszeichnung für kulturelle Verdienste der Stadt Zürich, 1999 den Salzburger Ehrenstier.


Literatur
– K. Budzinski, Metzler Kabarett-Lex., 1996, 219
– C. Keiser, Wer lacht lebt länger!, 2001
TLS, 1085 f.
Das Grosse César Keiser Cabaret Buch, 2005

Autorin/Autor: Ingrid Bigler-Marschall