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Aberli, Friedrich

geboren 24.2.1800 (Jakob Friedrich) Winterthur,gestorben 19.12.1872 Winterthur, ref., von Winterthur. Sohn des Johann ( -> 3). ∞ 1835 Sabine Erpf, Schwester des St. Galler Nationalrats Franz Eduard Erpf. Der Ausbildungszeit als Graveur bei seinem Vater (1814-21) schlossen sich Aufenthalte in Lyon (1821-23, 1825) und Paris (1823-24) an, wo A. im Auftragsverhältnis und als freier Graveur v.a. Stempel für Wappensiegel und geschnittene Steine herstellte. Nach seiner Rückkehr nach Winterthur 1825 arbeitete er zunächst gemeinsam mit seinem Vater, liess sich aber 1828 in Zürich nieder, wo er rasch wichtige Auftraggeber gewann und Mitglied der Künstlerges. wurde. Ab 1845 lebte und arbeitete er wieder in Winterthur. Unter seinen zahlreichen Werken sind die Medaille zum 400-Jahr-Jubiläum der Ges. der Böcke in Zürich (1844) und jene zur Einweihung der Nydeggbrücke in Bern (1846) von besonderer künstler. Bedeutung.


Archive
– Münzkabinett Winterthur, Siegel- und Medaillenslg.
– StadtB Winterthur, Siegelslg.
Literatur
– B. Zäch, «Zwei Winterthurer Medailleure: Johann (1774-1851) und Friedrich A. (1800-1872)», in Schweizer Münzbl. 46, 1996, 124-136

Autorin/Autor: Roland Brechbühl