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Streckeisen, Albert

geboren 8.11.1901 (Ludwig) Basel, gestorben 29.9.1998 Bern, ref., von Basel. Sohn des Adolf, Arztes und Prof. für gerichtl. Medizin an der Univ. Basel, und der Clara geb. Burckhardt. Enkel des Adolf Burckhardt. ∞ 1940 Gertrud Jungck, Tochter des Ludwig. 1920-26 Stud. der Naturwissenschaft und Mathematik an den Univ. Basel und Göttingen sowie an der ETH Zürich, 1923 Mittelschullehrerdiplom, 1927 Promotion. 1928-33 o. Prof. an der techn. Hochschule Bukarest, ab 1934 Bezirkslehrer in Rothrist und 1937-39 Assistent bei Paul Niggli an der ETH Zürich. 1939-71 Lehrer am Freien Gymnasium Bern. 1942 PD, 1954 Honorarprof., 1964-72 nebenamtlicher ao. Prof. für Petrografie an der Univ. Bern. S. erstellte geolog. Karten zum Massiv von Ditró (Rumänien) sowie zum Flüela- und Simplongebiet. International bekannt wurde er mit seinem Diagramm zur Klassifizierung magmat. Gesteine. S. war Pazifist und engagierte sich in der ref. Kirche. Mehrere Ehrungen, u.a. 1994 Dr. h.c. der Univ. Bukarest.


Archive
– BBB
Literatur
Der Bund, 8.11.1971; 8.11.1981
Schweiz. mineralog. und petrograph. Mitt. 79, 1999, 349-351 (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Peter Müller-Grieshaber