No 1

Geiss, Johannes

geboren 4.9.1926 Stolp (Pommern), ref., Deutscher, ab 1981 von Wohlen bei Bern. Sohn des Hans, Landwirts, und der Irene Wilk. ∞ 1955 Carmen Bach. 1944 Notabitur in Stolp, 1947-50 Stud. der Physik an der Univ. Göttingen (1953 Dr. rer. nat.). 1957 PD für Experimentalphysik an der Univ. Bern, 1958-59 Associate Prof. for Ocean Sciences in Miami, 1960 ao. und 1964-91 o. Prof. für Experimentalphysik am Physikal. Institut der Univ. Bern (1982-83 Rektor). 1995-2002 Direktor des International Space Science Institute in Bern. G. war Forschungsleiter bei versch. Raumsondenexperimenten; bekannt wurde er 1969 mit dem Sonnenwindexperiment bei den Apollo-Mondmissionen der Nasa. Seine Forschungsschwerpunkte bilden Geophysik, die absolute Chronologie von Erde, Mond und Meteoriten, die Physik des Sonnensystems (v.a. Aussagen über das Sonnensystem aufgrund von Isotopenkonzentrationen in Sonnenwind, Meteoriten, Mondgestein und Kometen) sowie die Kosmologie. Mitglied der National Academy of Science (USA), versch. Max-Planck-Institute und Gesellschaften. Ehrendoktor der Univ. Chicago.


Autorin/Autor: Viktor Gorgé