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Kinkel, Gottfried

geboren 11.7.1844 Poppelsdorf bei Bonn,gestorben 22.5.1891 Zürich, Deutscher, ab 1875 von Zürich. Sohn des Gottfried ( -> 1) und der Johanna geb. Mockel. Stud. in Zürich, Heidelberg und Leipzig, Promotion in klass. Philologie. 1867-91 PD am klass.-philolog. Seminar der Univ. Zürich. 1879-81 Hochschulsekretär der Univ. Zürich. 1870 Wahl zum Ehrenkustos des Kupferstichkabinetts des Polytechnikums, für das er 1877-79 einen Malerkatalog erstellte. Die von K. veröffentlichte Sammlung myth. Epik, das "Epicorum Graecorum fragmenta" (1877), wird heute als nicht überragende, aber solide Leistung beurteilt. An der Univ. Zürich wurde K., der aus persönl. und polit. Gründen angefeindet wurde, 1871 der Titel eines Prof. für Archäologie und Philologie verweigert.


Autorin/Autor: Katja Hürlimann