Baudin, Henry

geboren 31.1.1876 Genf, gestorben 30.10.1929 Genf, ref., von Mollens (VD). Sohn des Henri Edouard, Kutschers, und der Louise geb. Lacombe, von Satigny. ∞ Jeanne Louise Fillon. Besuch der Ecole des Beaux-Arts in Genf. Ausbildung zum Architekten bei Louis Sautter, Johannes Grosset und Ami Golay sowie bei Marc Camoletti. 1903 gründete er mit Alfred Dufour ein Architekturbüro und gewann den Wettbewerb für die Schule von Moutier. Ab 1906 arbeitete er mit Alexandre Camoletti zusammen. 1907 entwarf er das Progymnasium in Nyon. Sein Hauptwerk ist die 1913 erbaute Comédie in Genf, ein schlichter neoklassizist. Bau. B., der 1918-29 an der Ecole des Beaux-Arts unterrichtete, war Spezialist für Wohnhygiene sowie für den Bau von Schulen und Arbeiterwohnungen. Für die Société pour l'amélioration du logement veröffentlichte er die Werke "La maison familiale à bon marché" (1904), "Les constructions scolaires en Suisse" (1907, 21917) und "Villas et maisons de campagnes en Suisse" (1909).


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– ACM, Dok.

Autorin/Autor: Armand Brulhart / AW