• <b>Villars</b><br>Werbeplakat von  Emil Cardinaux,   1905 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste). Schalkhaft verändert der Grafiker die griechische Fabel von Äsop, derer sich Jean de La Fontaine in "Der Rabe und der Fuchs" bedient hatte.

Villars

Die Firma V. wurde 1901 von Wilhelm Kaiser in Villars-sur-Glâne auf der Pérolles-Ebene gegründet. 1904 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Sie spezialisierte sich auf die Herstellung von Milchschokolade, Zuckerwaren und Biskuits, später Tee und Kaffee und betätigte sich im Immobiliengeschäft. Sie steigerte ihren Umsatz im In- und Ausland trotz eines Einbruchs in den 1930er Jahren bis nach dem Krieg. Wegen der starken Konkurrenz entging das Unternehmen in den 1950er Jahren nur knapp dem Konkurs. 1985 wurde es von der Cremo AG und 1995 von der franz. Holdinggesellschaft Soparind, zu welcher der Bongrain-Konzern gehört, übernommen. Die Zahl der Beschäftigten betrug in den 1920er Jahren etwa 1'200, nach dem 2. Weltkrieg gegen 400 und 2000 noch rund 100. Ende 2010 zählte die Firma 140 Mitarbeitende. V. setzt auf lokale Produkte und verbindet in seiner Unternehmensstrategie seit Anfang der 2000er Jahre Innovation mit altem Fachwissen. Das Unternehmen zeichnet sich durch die Unterstützung regionaler Sport- und Bildungsanlässe aus.

<b>Villars</b><br>Werbeplakat von  Emil Cardinaux,   1905 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Schalkhaft verändert der Grafiker die griechische Fabel von Äsop, derer sich Jean de La Fontaine in "Der Rabe und der Fuchs" bedient hatte.<BR/>
Werbeplakat von Emil Cardinaux, 1905 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
– S. Jordan, Chocolats V. S.A. (1901-1954), 2001

Autorin/Autor: Anne Wicht-Piérart / GL