Arbonia-Forster

1874 eröffnete Franz Josef Forster eine Kupferschmiede, die 1915 mit einer Stahlrohrfertigung diversifiziert und 1922 in die Hermann Forster AG umgewandelt wurde. Ab 1953 produzierte diese nebst Stahlrohren auch Küchen und Kühlschränke. Der Name Arbonia bezeichnete einen Ofenaufsatz, der ab 1919 von der Apparatefabrik Karl Schnitzler produziert wurde. Der gelernte Metzger Jakob Züllig beteiligte sich 1957 an der Arbonia-Fabrik und übernahm sie 1959 ganz. 1973 erwarb er auch die Aktienmehrheit der Forster AG sowie das Verwaltungsrats-Präsidium der neuen Firmengruppe Forster AG (Stahlrohrtechnik, Küchen, Kühlgeräte), Arbonia AG (Raumwärmer), Air Fröhlich AG (Energierückgewinnung), Asta AG (Strassentransporte) und Bühler-Regina AG (Stickereibedarf). Seit 1987 nennt sich das Unternehmen AFG Arbonia-Forster-Holding AG. 1999 erfolgte die Erweiterung um die Prolux AG (Raumwärmer), während ein Jahr später das Energierückgewinnungsgeschäft aufgegeben wurde. 2000 erwirtschaftete die AFG-Unternehmensgruppe mit 1'913 Mitarbeitern einen Bruttoumsatz von 437 Mio. Fr.


Literatur
100 Jahre Forster, 1974
– P.F. Portmann, «Die Arbonia-Forster-Gruppe», in Thurgauer Jb., 1982, 120-126
AFG Geschäftsber., 1988-

Autorin/Autor: Kurt Buenzli