• <b>Feldschlösschen</b><br>Undatiertes Plakat von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

Feldschlösschen

Brauerei in Rheinfelden, die 1876 vom Wirtesohn und Brauer Theophil Roniger und vom reichen Bauernsohn Mathias Wüthrich gegründet wurde. Die Brauerei entstand an der 1875 eröffneten Bahnlinie über den Bözberg. Der bis heute gepflegte Burgenstil ihrer Gebäude verleiht dem Namen F., den Roniger seinem Lernbetrieb in Braunschweig entlehnte, besondere Identifikationskraft. Dank verkehrsgünstiger Lage sowie dem Kauf und der Stilllegung von Brauereien in der ganzen Schweiz war die 1890 in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Firma ab 1898 grösste Bierproduzentin des Landes. In den 1970er Jahren expandierte F. im Bereich der nichtalkohol. Getränke. 1989 übernahm F. die Brauerei Warteck, 1991 die Sibra. 1996 fusionierte F. (Marktanteil Schweiz 46%) mit Hürlimann (7%) zur Feldschlösschen-Hürlimann Holding AG (FHH), die nach dem Verkauf des Getränkegeschäfts an die dän. Brauerei Carlsberg (2000) zum reinen Immobilienunternehmen wurde.

<b>Feldschlösschen</b><br>Undatiertes Plakat von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>
Undatiertes Plakat von Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
– C. Kunz, D. Schneller, Die Brauerei F. in Rheinfelden, 1992
NZZ, 6.2.2001

Autorin/Autor: Andreas Steigmeier