• <b>Hürlimann</b><br>Werbeplakat von  Otto Baumberger,  kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

Hürlimann

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Ehem. Brauerei in der Enge (heute Gem. Zürich), 1836 von Hans Heinrich H. in Feldbach am Zürichsee gegründet und 1866 unter Albert wegen fehlendem Bahnanschluss nach Zürich verlegt. Dank steter Anpassungen an neue Produktionsmethoden Anwachsen zu einem Grossbetrieb. Austosserhöhung u.a. durch Aufkauf und Schliessung vieler kleiner Brauereien. 1921 Umwandlung der Brauerei in eine AG durch die Fusion mit der Üetliberg AG, der zweitgrössten Brauerei der Stadt. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgreiche Diversifikation in den nichtalkohol. Getränkebereich. 1984 Aktienmehrheit bei der Löwenbräu Zürich AG, 1987 Schliessung jener Braustätte. Ab 1989 Vertrieb und später Lizenzproduktion von Tuborg bzw. Carlsberg-Bieren. 1989 Umwandlung in eine Holdinggesellschaft und endgültiger Rückzug der Fam. H. aus der Leitung. 1996 Fusion mit der Feldschlösschen-Holding (Feldschlösschen), welche 1997 die Produktion in Zürich trotz Protesten einstellte.

<b>Hürlimann</b><br>Werbeplakat von  Otto Baumberger,  kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>
Werbeplakat von Otto Baumberger, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
– P. Knobel, Fünf Generationen im Zeichen des Bierbrauens, 1999
– M. Wiesmann, Die Brauerei H. von 1963 bis 1986, Liz. Zürich, 2001

Autorin/Autor: Matthias Wiesmann